{"id":662,"date":"2018-08-11T13:31:14","date_gmt":"2018-08-11T11:31:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/?p=662"},"modified":"2018-08-13T19:36:00","modified_gmt":"2018-08-13T17:36:00","slug":"tia-ballet-de-lopera-de-lyon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/2018\/08\/11\/tia-ballet-de-lopera-de-lyon\/","title":{"rendered":"TiA &#8211; BALLET DE L\u2019OP\u00c9RA DE LYON &#8222;Trois Grandes Fugues&#8220;"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Lucinda Childs \/ Anne Teresa de Keersmaeker \/ Maguy Marin<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>30. Tanz im August &#8211; Festival-Er\u00f6ffnung &#8211; Besuch <\/strong><strong>am 10. August 2018 im Haus der Berliner Festspiele<\/strong><\/h3>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zu einem ebenso ungew\u00f6hnlichen wie kontrastreichen Abend l\u00e4dt das Ballet de l\u2019Op\u00e9ra de Lyon ein: Drei bekannte Vertreterinnen des zeitgen\u00f6ssischen Tanzes, Lucinda Childs, Maguy Marin und Anne Teresa de Keersmaeker, schufen Choreografien zu Beethovens \u201cGro\u00dfe Fuge\u201c aus dem Jahr 1825. Ob als vibrierende Studie, dynamischer Kampf oder klare Analyse: Jede Choreografie interpretiert die Fuge neu. So machen \u201cTrois Grandes Fugues\u201c die Komposition auf h\u00f6chst unterschiedliche Weise h\u00f6rbar, sichtbar und sp\u00fcrbar \u2013 und reflektieren zugleich das komplexe Verh\u00e4ltnis zwischen klassischer Musik und zeitgen\u00f6ssischem Tanz.<!--more--><\/p>\n<figure id=\"attachment_666\" aria-describedby=\"caption-attachment-666\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-666 size-full\" src=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/ballet_lyon_4_b620.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"414\" srcset=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/ballet_lyon_4_b620.jpg 620w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/ballet_lyon_4_b620-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/ballet_lyon_4_b620-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-666\" class=\"wp-caption-text\">Foto \u00a9 Stofleth<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>GRANDE FUGUE<\/strong><br \/>\n<strong>Lucinda Childs<\/strong><br \/>\n<strong>Choreografie<\/strong> Lucinda Childs &#8211;<strong> Assistenz<\/strong> Caitlin Scranton &#8211; <strong>Musik<\/strong> Ludwig van Beethoven, Die Gro\u00dfe Fuge, Op. 133 in der Aufnahme von Lyon Opera Orchestra (Dirigent: Bernhard Kontarsky), 2016 &#8211; <strong>B\u00fchne, Licht, Kost\u00fcm<\/strong> Dominique Drillot &#8211; St\u00fcck f\u00fcr 12 T\u00e4nzer*innen, Kreiert durch das Lyon Opera Ballet am 17. November 2016<br \/>\nDauer 19 Min.<!--more--><\/p>\n<figure id=\"attachment_664\" aria-describedby=\"caption-attachment-664\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-664\" src=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/ballet_lyon_6_b620.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"414\" srcset=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/ballet_lyon_6_b620.jpg 620w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/ballet_lyon_6_b620-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/ballet_lyon_6_b620-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-664\" class=\"wp-caption-text\">Foto \u00a9 Stofleth<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>DIE GRO\u00dfE FUGE<\/strong><br \/>\n<strong>Anne Teresa de Keersmaeker<\/strong><br \/>\n<strong>Choreografie<\/strong> Anne Teresa de Keersmaeker &#8211; <strong>Musik<\/strong> Ludwig van Beethoven, Die Gro\u00dfe Fuge, Op. 133 in der Aufnahme von Debussy Quartet, 2006 &#8211; <strong>B\u00fchne &amp; Licht<\/strong> Jan Joris Lamers &#8211;<strong> Kost\u00fcm<\/strong> Rosas &#8211; <strong>Produktion<\/strong> Jean-Luc Ducourt &#8211; St\u00fcck f\u00fcr 8 T\u00e4nzer*innen, Kreiert durch die Rosas Company in den Halles de Schaerbeek im Jahr 1992. Aufgenommen in das Repertoire des Lyon Opera Ballet am 12. Februar 2006.<br \/>\nDauer 18 Min.<!--more--><\/p>\n<figure id=\"attachment_665\" aria-describedby=\"caption-attachment-665\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-665\" src=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/ballet_lyon_2_b620.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"414\" srcset=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/ballet_lyon_2_b620.jpg 620w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/ballet_lyon_2_b620-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/ballet_lyon_2_b620-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-665\" class=\"wp-caption-text\">Foto \u00a9 Stofleth<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>GROSSE FUGUE<\/strong><br \/>\n<strong>Maguy Marin<\/strong><br \/>\n<strong>Choreografie<\/strong> Maguy Marin &#8211; <strong>Musik<\/strong> Ludwig van Beethoven, Die Gro\u00dfe Fuge, Op. 133 in der Aufnahme von Italiano Quartet \u21171968, 1969 \u00a91996, Philips Classics &#8211; <strong>Licht<\/strong> Fran\u00e7ois Renard &#8211; St\u00fcck f\u00fcr 4 T\u00e4nzerinnen, Kreiert durch die Maguy Marin Company im Espace Jean Properen de Meyzieu am 17. M\u00e4rz 2001 &#8211; Aufgenommen in das Repertoire des Lyon Opera Ballet am 12. Februar 2006<br \/>\nDauer 19 Min.<!--more--><\/p>\n<p><strong><em>Besuchsbericht:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Da diese Veranstaltung die erste des Festivals und damit die Er\u00f6ffnungsveranstaltung darstellte, mussten Organisatoren, Mitwirkende und das Publikum, f\u00fcr das ja das Programm entwickelt worden war unter den Problemen \u201eleiden\u201c, die sich bei einem Projekt dieser Art einstellen k\u00f6nnen. Nachdem leider schon, wie \u00fcblich alles sich in den Vorr\u00e4umen des Saales bis schon einige Minuten nach dem angek\u00fcndigten Beginn \u201edr\u00e4ngelten\u201c bis sie ihre Pl\u00e4tze einnehmen konnten, verging eine scheinbar endlos lange Zeit, genau eine knappe Stunde, bis das Ballet de l\u2019Opera de Lyon mit ihrer Auff\u00fchrung beginnen konnte. Das Publikum lauschte in der ersten halben Stunde den Einf\u00fchrungsreden der Organisatorinnen und der Kulturpolitik. Dabei erfuhr man einige Hinweise zu den Gr\u00fcnden der Versp\u00e4tungen (hier hatten wieder einmal Reiseprobleme, wohl durch den aktuellen Flugstreik, die Pl\u00e4ne durcheinandergebracht. Die Mitwirkenden hatten deshalb ihre \u201eAufw\u00e4rmphase verk\u00fcrzt, um die Vorstellung nicht zu gef\u00e4hrden. Sie hatten sich schon damit, vor dem Beginn einen Sonderapplaus verdient.<\/p>\n<p>Nun ging es aber richtig los und entsch\u00e4digte f\u00fcr alle Anlaufprobleme mit einer virtuosen Tanzauff\u00fchrung.<!--more--><\/p>\n<p><em><strong>GRANDE FUGUE<\/strong><\/em><br \/>\n<em>Lucinda Childs<\/em><\/p>\n<p>Diese Choreografie wurde von Lucinda Childs als neueste Arbeit dieser drei f\u00fcr diesen Anlass ausgew\u00e4hlten Interpretationen ausgew\u00e4hlt. Lucinda Childs, die bisher bei ihren Choreografien mit Komponisten des 20. Jahrhunderts zusammen gearbeitet hatte schuf eine Arbeit nach einer klassischen Komposition. Das konnte interessant werden, zumal sie auch die Orchesterversion als Basis w\u00e4hlte. Entstanden ist ein St\u00fcck, dass in allen Teilen eine klassische \u2018Ballett\u2019 Anmutung zeigt. Figuren in der Gruppe, Paarszenen und Soli wechseln sich ab, auch Spitze oder mindestens halbe Spitze wird gezeigt. Der Ablauf ist harmonisch, melodisch und nicht hektisch. Das Gesamtbild zeigt Klassik in moderner Bewegungsdynamik. Eine tolle Darbietung. Der Beifall war dann auch entsprechend begeistert.<!--more--><\/p>\n<p><strong><em>DIE GRO\u00dfE FUGE<\/em><\/strong><br \/>\n<em>Anne Teresa de Keersmaeker<\/em><\/p>\n<p>Diese Choreografie von de Keersmaeker ist schon eine \u00e4ltere Arbeit und seit vielen Jahren ein Teil des Repertoires des Ballets in Lyon. Basis ist eine moderne Interpretation von Beethovens Thema von 1825, jedoch angepasst an die zeitgen\u00f6ssischen Tanz. Hier zeigen die T\u00e4nzer*innen die typischen Bewegungen und Bilder des modernen zeitgen\u00f6ssischen Tanzes. Bewegungen von hoher Dynamik, schnelle Wechsel, Spr\u00fcnge und Figuren pr\u00e4gen das Bild. Hier war die klassische Komposition mit den Bewegungsabl\u00e4ufen zu verschmelzen.. Entstanden ist eine Integration von messerscharfer Rhythmik mit klassischer Harmonie. Beeindruckend die mitrei\u00dfenden Bilder von Tempo, Kraft und Musik. Auch dieses St\u00fcck erhielt vom Publikum einen begeisterten Applaus.<!--more--><\/p>\n<p><strong><em>GROSSE FUGUE<\/em><\/strong><br \/>\n<em>Maguy Marin<\/em><\/p>\n<p>Die Choreografin Maguy Marin setzte, auch schon vor einigen Jahren, die Komposition Beethovens in eine Choreografie f\u00fcr vier T\u00e4nzerinnen um. Marin w\u00e4hlte hierbei einen theatralischen Ansatz und konnte auch damit \u00fcberzeugen und zeigen, was in der Komposition von Beethoven gelesen werden kann und wo der Tanz eine Basis finden kann<\/p>\n<p>Der gesamte Abend mit den drei unterschiedlichen Choreografien auf der Basis der gleichen kompositorischen Grundlage \u00fcberzeugt durch die M\u00f6glichkeit, die verschiedenen Ans\u00e4tze der Umsetzung nebeneinander zu sehen und zu vergleichen, wie sich auch Choreografen zu verschiedenen Zeiten und mit verschiedener k\u00fcnstlerischen Basis sich der gleichen Aufgabe stellen und diese umsetzen.<\/p>\n<p>Das war ein guter, \u00fcberzeugender Anfang des Jubil\u00e4umsfestivals \u201eTanz im August\u201c und die Aussicht auf einen interessanten, produktiven und erkenntnissreichen weiteren Ablauf der noch kommenden Veranstaltungen.<\/p>\n<p><strong>Peter Dahms<\/strong> [TanzInfo-Berlin.de]<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Weitere Termine:<\/strong> 11. + 12. August 2018 &#8211; 19 Uhr<\/p>\n<p><strong>Alle Fotos<\/strong> \u00a9 Stofleth<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lucinda Childs \/ Anne Teresa de Keersmaeker \/ Maguy Marin 30. Tanz im August &#8211; Festival-Er\u00f6ffnung &#8211; Besuch am 10. 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