{"id":52,"date":"2018-01-14T15:21:26","date_gmt":"2018-01-14T14:21:26","guid":{"rendered":"http:\/\/127.0.0.1\/wordpress\/?p=52"},"modified":"2018-02-24T10:51:00","modified_gmt":"2018-02-24T09:51:00","slug":"linvisble","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/2018\/01\/14\/linvisble\/","title":{"rendered":"L&#8217;Invisble"},"content":{"rendered":"<p>Deutsche Oper Berlin<br \/>\nPremiere 08-10-2017<\/p>\n<p>\u00bb L\u2018Invisible \u00ab<\/p>\n<p>Am 8. Oktober feiert die \u201eTrilogie lyrique\u201c nach Maurice Maeterlinck ihre Urauff\u00fchrung, die zentralen Frauenpartien der drei Kurzdramen (\u201eDer Eindringling\u201c, \u201eInterieur\u201c und \u201eTintagiles Tod\u201c), die Reimann im Libretto miteinander verwoben hat, \u00fcbernimmt die Sopranistin Rachel Harnisch. Weitere Vorstellungen am 18., 22., 25., 31. Oktober, das ausf\u00fchrliche<\/p>\n<p>\u201eAribert Reimann begr\u00fcndete einen eigenst\u00e4ndigen Stil, mit dem er die Themen seiner Opern, traumhafte, wahnumflorte Zwischenwelten, charakteristisch zu beschreiben versteht.\u201c<\/p>\n<p>Die Oper \u201eL \u2018Invisible\u201c verbindet drei Kurzdramen, die als Leitmotiv die Unausweichlichkeit des Todes, dessen oft unerwartetes Kommen auch Kinder nicht verschont, durchzieht. Die Texte stammen vom belgischen Symbolisten Maurice Maeterlinck. Aus dessen zwischen 1889 und 1899 entstandenen fr\u00fchen Dramen hat Aribert Reimann drei Texte ausgew\u00e4hlt und f\u00fcr seine \u201eTrilogie lyrique\u201c L\u2019INVISIBLE als Libretto bearbeitet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_310\" aria-describedby=\"caption-attachment-310\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-310\" src=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/L_INVISIBLE_68_b420-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/L_INVISIBLE_68_b420-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/L_INVISIBLE_68_b420-1-120x80.jpg 120w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/L_INVISIBLE_68_b420-1.jpg 420w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-310\" class=\"wp-caption-text\">Foto: \u00a9 Bernd Uhlig<\/figcaption><\/figure>\n<p>Vorab einige Bemerkungen zum B\u00fchnenbild zum Licht und zur Videotechnik. Die Szenen der drei Kurzdramen wurden in einzelnen Bereichen einer stilisierten Au\u00dfenwand eines Hauses gespielt. Es fand eine handlungsgebundene bildliche Kommunikation zwischen den Handlungsebenen von innen und au\u00dfen statt. Projizierte Schattenspiele auf dieser Au\u00dfenwand erg\u00e4nzten, eindringlich, bedrohlich, mystisch und abstrakt den Handlungsablauf und das Libretto. Die Musik von Aribert Reimann, der auch das Libretto verfasste, kam anf\u00e4nglich mit irritierenden Ger\u00e4uschen aus dem Orchestergraben und entwickelte sich im Laufe des Spiels zu einer eindrucksvollen Begleitung und F\u00fchrung der Handlung, man war gefesselt von der Szene und der Musik, ein tolles Zusammenspiel.<\/p>\n<p>Die Handlung der drei Teile der lyrischen Trilogie geht ohne Pause ineinander \u00fcber und erz\u00e4hlt mit dem St\u00fcck \u201eDer Eindringling\u201c die bedrohliche Anwesenheit des Todes, der nur sinnlich von dem blinden Gro\u00dfvater wahrgenommen wird und auf die anderen Familienmitglieder nur, als eine innere Unruhe wirkt. Ein Kind wurde geboren und die Mutter stirbt nach kurzer Zeit im Wochenbett. Mit dem ersten Schrei des Kindes stirbt auch dieses, der Tod holt sich seine Opfer.<\/p>\n<figure id=\"attachment_312\" aria-describedby=\"caption-attachment-312\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-312\" src=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/L_INVISIBLE_63_b420-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/L_INVISIBLE_63_b420-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/L_INVISIBLE_63_b420-1-120x80.jpg 120w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/L_INVISIBLE_63_b420-1.jpg 420w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-312\" class=\"wp-caption-text\">Foto: \u00a9 Bernd Uhlig<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das folgende Drama \u201eInterieur\u201c, beschreibt das Auffinden einer Selbstm\u00f6rderin im See. Der Gro\u00dfvater soll der Familie, die sich in der Vorbereitung des Weihnachtsfestes befindet die Nachricht \u00fcberbringen und ist damit \u00fcberfordert. Man sieht au\u00dfen den zaudernden Gro\u00dfvater und innen die in Vorfreude hantierende Familie, bis sich der Gro\u00dfvater dann zur Weitergabe der Nachricht durchringt.<\/p>\n<p>Der letzte Teil \u201eTintagiles Tod\u201c handelt von einem monastischen Nachfolgedrama. Ein Kind, in der Reihe der Thronfolger, wird von der K\u00f6nigin verfolgt, um ihn zu t\u00f6ten. Seine Schwestern besch\u00fctzen ihn aber k\u00f6nnen nicht verhindern, dass ihn zum Ende doch noch der Tod ereilt. Er wird von den, von der K\u00f6nigin beauftragten Attent\u00e4tern, umgebracht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_313\" aria-describedby=\"caption-attachment-313\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-313\" src=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/L_INVISIBLE_43_b420-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/L_INVISIBLE_43_b420-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/L_INVISIBLE_43_b420-1-120x80.jpg 120w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/L_INVISIBLE_43_b420-1.jpg 420w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-313\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Bernd Uhlig<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dem Ende der Auff\u00fchrung folgte nach kurzem Schweigen ein begeisterter Applaus des Publikums. Besonders gefeiert wurden die S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger f\u00fcr ihre Darstellung in den jeweils drei verschiedenen Rollen der Kurzdramen und ebenso auch die Darsteller der Nebenrollen. Das Orchester mit ihrem Dirigenten Donald Runnicles erhielt einen besonderen Applaus, ebenso das Regieteam. Als Runnicles den Komponisten Aribert Reimann auf die B\u00fchne \u201alockte\u2018 wollte die Begeisterung kein Ende finden. Nur der fallende Vorhang beendete den Applaus und entlie\u00df das Publikum in die Premierenfeier im Foyer.<\/p>\n<p><strong>Peter Dahms<\/strong> [OpernInfo-Berlin]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche Oper Berlin Premiere 08-10-2017 \u00bb L\u2018Invisible \u00ab Am 8. 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