{"id":505,"date":"2018-04-30T14:05:34","date_gmt":"2018-04-30T12:05:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/?p=505"},"modified":"2018-04-30T14:08:42","modified_gmt":"2018-04-30T12:08:42","slug":"die-fledermaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/2018\/04\/30\/die-fledermaus\/","title":{"rendered":"Die Fledermaus"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Operette in drei Akten<\/strong><\/em><\/p>\n<p>von <strong>Johann Strau\u00df<\/strong> (1825 \u2013 1899)<br \/>\n<strong>Libretto<\/strong> von Karl Haffner und Richard Gen\u00e9e<br \/>\n<strong>Urauff\u00fchrung<\/strong> am 5. April 1874 im Theater an der Wien<br \/>\n<strong>Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 28. April 2018<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<figure id=\"attachment_510\" aria-describedby=\"caption-attachment-510\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-510 size-full\" src=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/fledermaus_337_620x420.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/fledermaus_337_620x420.jpg 620w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/fledermaus_337_620x420-150x102.jpg 150w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/fledermaus_337_620x420-300x203.jpg 300w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/fledermaus_337_620x420-305x207.jpg 305w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-510\" class=\"wp-caption-text\">Foto \u00a9 Thomas Jauk<\/figcaption><\/figure>\n<p>So wie der GMD der Deutschen Oper Donald Runnicles f\u00fcr die gewissenhafte und ernsthafte Umsetzung der Komposition des Walzerk\u00f6nigs Johann Strauss steht, so steht Rolando Villaz\u00f3n wohl eher f\u00fcr das Kom\u00f6diantische. Villaz\u00f3n ist der Clown unter den Regisseuren. Mit der Inszenierung von \u201eLa Rondine\u201c von Puccini hat er schon erfolgreich gezeigt, dass er die Inszenierung einer Operette als sein Metier, nach dem durch Krankheit erzwungenen Abschied von der S\u00e4ngerkarriere ansieht. Nun ist es folgerichtig \u201eDie Fledermaus\u201c wo er sich austoben kann. Auch das macht er jedoch mit Ernsthaftigkeit und Bravour.<\/p>\n<p>Er teilt die Drehb\u00fchne der Deutschen Oper in drei Handlungsorte, des gro\u00dfb\u00fcrgerlichen Ambientes im Wien der Zeit der Urauff\u00fchrung 1873 der Fledermaus, eine abgeranzte Kellerkneipe in Ost-Berlin der Zeit der \u201eF\u00fcnfziger\u201c des vorigen Jahrhunderts als Partykeller von Orlowsky und einer abgehobenen Raumstation als Gef\u00e4ngnis, mit einem etwas \u00fcberdrehten Roboter als Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter Frosch. Alles wird mit Darstellern bev\u00f6lkert, die mehr oder weniger in die Zeit und das Ambiente passen. Das Ganze ist dann auch in der Ausf\u00fchrung stylish \u00fcberzogen und kom\u00f6dienhaft ausgearbeitet.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<figure id=\"attachment_511\" aria-describedby=\"caption-attachment-511\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-511\" src=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/fledermaus_097_620x420.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/fledermaus_097_620x420.jpg 620w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/fledermaus_097_620x420-150x102.jpg 150w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/fledermaus_097_620x420-300x203.jpg 300w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/fledermaus_097_620x420-305x207.jpg 305w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-511\" class=\"wp-caption-text\">Foto \u00a9 Thomas Jauk<\/figcaption><\/figure>\n<p>In diesem B\u00fchnenbild l\u00e4uft die bekannte Geschichte der \u201eFledermaus\u201c zur Hochform auf. Wer den Plot nicht so genau kennt, den st\u00f6rt dabei auch nicht, dass die Geschichte aus dem 19. Jahrhundert nur der rote Faden der Inszenierung ist. Die Handlung nutzt zwar einzelne Gags und Dialoge, aber die Kost\u00fcme sind jedoch stark mit unserer Zeit \u00fcberzeichnet. Gef\u00fchrt und begleitet von den wundersch\u00f6nen Melodien gespielt unter der Leitung von Donald Runnicles l\u00e4uft das kom\u00f6diantische Spiel \u00fcber die B\u00fchne.<\/p>\n<p>Der Schlussapplaus ist grandios, das Publikum ist begeistert. Der Regisseur Villaz\u00f3n erh\u00e4lt mit dem gleichen Temperament herausgebuhte Missfallenskundgebungen, die er jedoch mit Humor wegsteckt, als das nicht reicht, setzt er eine rote Nase auf, outet sich damit als Clown und die Buhrufe verstummen weitgehend und wandeln sich zum Applaus.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Versuch der Deutsche Oper, nach den Erfolgen von Barrie Kosky in der Komischen Oper mit seinen Operetten und Musicals, 2013 mit einer \u201eFledermaus, Regie Andreas Homoki, auch mal eine Operette zu versuchen, kann man als Erfolg sehen. Die Staatsoper hatte 2009 mit einer \u201eFledermaus\u201c, Regie Christian Pade, weniger Gl\u00fcck. Man muss dann jedoch auch einen Regisseur wie Villaz\u00f3n und Darsteller und S\u00e4nger wie Anette Dasch und weitere gute Darsteller*innen aufbieten, ebenso wie einen Dirigenten wie Donald Runnicles, der das Metier genau so ernst nimmt wie das Dirigat zu einer Oper, um Erfolg zu haben.<\/p>\n<p><strong>Peter Dahm<\/strong>s [OpernInfo-Berlin.de]<!--more--><\/p>\n<p><em><strong>Weitere Termine: <\/strong><\/em><\/p>\n<p>Di <strong>01. Mai<\/strong> 2018; Sa <strong>05. Mai<\/strong> 2018; Di <strong>08. Mai<\/strong> 2018; Di <strong>29. Mai<\/strong> 2018; So <strong>03. Juni<\/strong> 2018; Fr <strong>08. Juni<\/strong> 2018.<\/p>\n<p><strong>Alle Fotos:<\/strong> von \u00a9 Thomas Jauk (thomas@stage-picture.de)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Operette in drei Akten von Johann Strau\u00df (1825 \u2013 1899) Libretto von Karl Haffner und Richard Gen\u00e9e Urauff\u00fchrung am 5. April 1874 im Theater an der Wien Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 28. 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