{"id":2341,"date":"2022-08-10T23:13:27","date_gmt":"2022-08-10T21:13:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/?p=2341"},"modified":"2022-08-14T22:20:30","modified_gmt":"2022-08-14T20:20:30","slug":"time-creation-destruction","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/2022\/08\/10\/time-creation-destruction\/","title":{"rendered":"&#8222;TIME, CREATION, DESTRUCTION&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eJ&#8217;ai pleur\u00e9 avec les chiens\u201c <\/strong><strong>von Daina Ashbee<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0\u00a0 im 34. Internationalen Festival &#8222;Tanz im August 2022&#8220;<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Besuch in der St. Elisabeth-Kirche am 10. August 2022<\/em><\/strong><!--more--><\/p>\n<p>\u201eAusgangspunkt f\u00fcr das erste Gruppenst\u00fcck der kanadischen Choreografin Daina Ashbee ist die Erkundung eines Gef\u00fchls: des Trosts, den wir versp\u00fcren, wenn wir unsere Hunde an uns dr\u00fccken, mit unseren h\u00fcndischen Gef\u00e4hrt:innen heulen. Inmitten von Geknurre, Gekl\u00e4ffe, Tr\u00e4nen und Rufen steigen m\u00e4nnliche und weibliche K\u00f6rper auf allen Vieren kreuz und quer \u00fcbereinander und durchlaufen dabei tranceartige Zust\u00e4nde von Schmerz und Unterwerfung. Ashbee verweigert sich kolonialistischen und kapitalistischen Kategorien und schafft so einen Raum f\u00fcr Fl\u00fcchtiges, Verg\u00e4ngliches und Entbl\u00f6\u00dftes.\u201c [<strong>HAU<\/strong> &#8211; <strong>Tanz im August<\/strong>]<\/p>\n<p><strong>Choreografie<\/strong> Daina Ashbee<br \/>\n<strong>Probenleitung<\/strong> Gabriel Nieto<\/p>\n<p><strong>Mit<\/strong> Ang\u00e9lica Morga, Irene Mart\u00ednez, Greys Vecchionnacce, Gabriel Nieto, \u00c9lise Vanderborght, Lorena Olgu\u00edn<br \/>\n<strong>Mentor<\/strong> Beno\u00eet LaChambre<br \/>\n<strong>Musik<\/strong> Sean MacPherson, Daina Ashbee, Gabriel Nieto<br \/>\n<strong>Text<\/strong> Nayla Naoufal<br \/>\n<strong>Foto &amp; Video<\/strong> Nicolas VanAchter<br \/>\n<strong>Technische Leitung &amp; Lichtdesign<\/strong> Vito Walter<br \/>\n<strong>Projektmanagement &amp; Administration<\/strong> Ang\u00e9lica Morga<\/p>\n<p><strong>Besuchsbericht:<\/strong><\/p>\n<p>Im archaischen Innenraum der \u201eSchinkelschen\u201c St. Elisabeth-Kirche versammeln sich die Besucher im Umkreis um eine Tanzfl\u00e4che auf je zwei Stuhlreihen, um der Auff\u00fchrung zu folgen. Die Vorf\u00fchrung bespielt die gesamte innere Tanzfl\u00e4che. Das Tanzst\u00fcck, Diana Asbees erstes Gruppenst\u00fcck, befasst sich mit der Ber\u00fchrung mit anderen Individuen denen sie, der Choreografin nahe sind, emotional und k\u00f6rperlich. Es ist die Idee und die Demonstration von Ber\u00fchrungen, Gef\u00fchlen und Emotionen, die Sie dabei empfindet. Sie zeigt, wie enge Ber\u00fchrungen mit K\u00f6rpern, die m\u00e4nnlich oder weiblich sind oder auch die Ber\u00fchrung mit ihren Hunden, als tr\u00f6stlich und beruhigend auf sie selbst und auf die anderen K\u00f6rper und Individuen wirkt. Eine Idee und Darstellung von erlebter Empathie und von Trost soll dadurch bewirkt und demonstriert werden. Soweit die Beschreibung aus dem Programm. Was nun vorgef\u00fchrt wird, von f\u00fcnf weiblichen T\u00e4nzerinnen und einem m\u00e4nnlichen T\u00e4nzer, s\u00e4mtlich nackt, ist eine Bodenakrobatik von exzellenter Ausf\u00fchrung. Diese steigert sich jedoch von Szene zu Szene laufend in ihrem emotionalen und tonalen Ausdruck bis zum Exzess. Das St\u00fcck endet, wenn sich die T\u00e4nzer total verausgabt haben und \u00fcberw\u00e4ltigt zu Boden fallen. Der Beifall ist nach einer kurzen \u201eDenkpause\u201c begeistert aber verhalten. Man muss sich erst gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig sammeln. Der Einsatz der Darstellenden war eine gewaltige Leistung, augenscheinlich bis zur Ersch\u00f6pfung.<\/p>\n<p><strong>Peter Dahms<\/strong> \u2013 [TanzInfo-Berlin.de]<\/p>\n<p><span class=\"fw-normal\"><strong>Titelfoto \u00a9<\/strong> Stephanie Paillet<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eJ&#8217;ai pleur\u00e9 avec les chiens\u201c von Daina Ashbee \u00a0\u00a0 im 34. Internationalen Festival &#8222;Tanz im August 2022&#8220; Besuch in der St. Elisabeth-Kirche am 10. 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