{"id":2152,"date":"2022-03-06T09:49:08","date_gmt":"2022-03-06T08:49:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/?p=2152"},"modified":"2022-03-06T09:49:08","modified_gmt":"2022-03-06T08:49:08","slug":"premiere-schwanda-der-dudelsackpfeifer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/2022\/03\/06\/premiere-schwanda-der-dudelsackpfeifer\/","title":{"rendered":"PREMIERE &#8222;SCHWANDA&#8220; &#8230; der Dudelsackpfeifer"},"content":{"rendered":"<p><strong>(\u0160vanda dud\u00e1k) <\/strong><strong>\u00a0<\/strong><strong>&#8230;<\/strong> am 5. M\u00e4rz 2022 <strong>in der Komischen Oper Berlin<\/strong><\/p>\n<p><strong>Operette<\/strong> in drei Akten [1933] Von <strong>Jarom\u00edr Weinberger\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><strong>Volksoper<\/strong> in zwei Akten [1927] Libretto von Milo\u0161 Kare\u0161 &#8211; <strong>Deutsche Nachdichtung<\/strong> von Max Brod<\/p>\n<p><strong>Stab:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Musikalische Leitung<\/strong> Ain\u0101rs Rubi\u0137is &#8211; <strong>Inszenierung <\/strong>Andreas Homoki &#8211; <strong>Choreographie<\/strong> Otto Pichler &#8211;<strong>B\u00fchnenbild<\/strong> Paul Zoller &#8211;<strong>Kost\u00fcme<\/strong> Klaus Bruns <strong>Dramaturgie<\/strong> Simon Berger &#8211;<strong>Ch\u00f6re <\/strong>David Cavelius &#8211;<strong>Licht<\/strong> Franck Evin<\/p>\n<p><strong>Besetzung:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Schwanda<\/strong> Daniel Schmutzhard \u2013 <strong>Dorotka<\/strong> Kiandra Howarth \u2013<strong>Babinsk\u00fd <\/strong>Tilmann Unger &#8211; <strong>K\u00f6nigin<\/strong> Ursula Hesse von den Steinen &#8211; <strong>Magier<\/strong> Jens Larsen &#8211; Richter Johannes Dunz &#8211; <strong>Scharfrichter\/Der H\u00f6llenhauptmann<\/strong> Ivan Tur\u0161i\u0107 &#8211; <strong>Teufel<\/strong> Philipp Meierh\u00f6fer &#8211; <strong>Des Teufels Famulus<\/strong> Timothy Oliver<\/p>\n<p><strong>T\u00e4nzer*innen:<\/strong><\/p>\n<p>Lauren Mayer, Meri Ahmaniemi, Tara Randell, Alessandra Bizzarri, Claudia Greco, Marika Gangemi, Ana Dordevic, Anna Athanasiou, Paulina Plucinski, Mariana Souza<\/p>\n<p><strong>Chorsolisten<\/strong> der Komischen Oper Berlin,<\/p>\n<p>Es spielt das <strong>Orchester<\/strong> der Komischen Oper Berlin.<\/p>\n<p><strong>Inhalt:<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Einmal K\u00f6nigsthron, dann H\u00f6lle und zur\u00fcck, bitte! \u2013 Jarom\u00edr Weinberger gelang mit seinem 1927 in Prag uraufgef\u00fchrten <em>Schwanda, der Dudelsackpfeifer <\/em>ein Sensationserfolg, der bis 1933 tausendfach in Europa und den USA aufgef\u00fchrt wurde. Nach dem Musical-Welterfolg <em>My Fair Lady<\/em> inszeniert Andreas Homoki nun die sp\u00e4tromantische Musiktheaterkom\u00f6die rund um diesen Dudelsackpfeifer. Mit von der Partie: Bariton Daniel Schmutzhard als b\u00f6hmische Stimmungskanone sowie \u2013 als ewig geliebte Dorotka \u2013 Kiandra Howarth. Gemeinsam mit Generalmusikdirektor Ain\u0101rs Rubi\u0137is erobern sie Herzen, die Welt und \u2013 die Unterwelt! [<strong>Komische Oper Berlin<\/strong>]<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich zum Essen steht er auf dem Hof: Babinsk\u00fd \u2013 Strauchdieb, Volksheld, Legende \u2013 und nimmt den jungen Schwanda mitsamt Dudelsack flugs mit. Es lockt ein Abenteuer, die gro\u00dfe Welt! Mit guter Laune und seinem Instrument erw\u00e4rmt der junge Mann ein K\u00f6niginnenherz aus Eis, gewinnt ein Volk, ger\u00e4t in Eifersuchtsprozesse und gar in H\u00f6llenpossen. Doch die H\u00f6lle ist vor allem eins: sterbenslangweilig! Mit Babinsk\u00fds Hilfe, mit Witz und mit Taschenspielertricks rettet Schwanda seine Seele und kehrt am Ende zur Liebe seines Lebens zur\u00fcck. [<strong>Komische Oper Berlin<\/strong>]<\/p>\n<p>Mit <em>Schwanda<\/em> schuf Jarom\u00edr Weinberger ein ebenso komisches wie ber\u00fchrendes Werk, das zwischen 1927 und 1933 zu den meistgespielten Opern z\u00e4hlte. Diese Liebeserkl\u00e4rung an B\u00f6hmen, aus Stoffen und Figuren der Heimat geschaffen, hat ihre musikalischen Wurzeln in Volksliedern und T\u00e4nzen der Region und tr\u00e4gt Bl\u00fcten sowohl im Stil der Opern seines Landsmannes Bed\u0159ich Smetana \u2013 allen voran <em>Die verkaufte Braut<\/em> \u2013 als auch der sp\u00e4tromantischen Orchesterkl\u00e4nge \u00e0 la Franz Schreker oder Richard Strauss. Nur ein Instrument kennt diese Partitur paradoxerweise nicht: einen Dudelsack! [<strong>Komische Oper Berlin<\/strong>]<\/p>\n<p><strong>Besuchsbericht:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/2022\/03\/06\/premiere-schwanda-der-dudelsackpfeifer\/9663_jaro_suffner_schwanda_420x320\/\" rel=\"attachment wp-att-2154\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2154\" src=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/9663_Jaro_Suffner_Schwanda_420x320.gif\" alt=\"\" width=\"420\" height=\"320\" \/><\/a>\u00a9 Jaro Suffner<\/p>\n<p>Der Vagabund Babinsky f\u00e4llt eines Tages in das Dorfidyll des Schwanda und seiner jungen Frau Dorotka ein, l\u00e4dt sich selbst zum Essen ein und \u00fcberredet den Dudelsackspieler Schwanda seine Musik nicht auf Dorffesten zu verschleudern, sondern damit in die gro\u00dfe weite Welt zu ziehen, nat\u00fcrlich mit Babinsky, der ihm die tollsten L\u00fcgen dar\u00fcber erz\u00e4hlt. Schwanda glaubt ihm seine M\u00e4rchen und flieht als-\u00fcber-Kopf aus dieser Idylle und l\u00e4sst in der Eile seine Dorotka allein zur\u00fcck. Der Dudelsack ist zwar immer dabei, aber v\u00f6llig lautlos in der Geschichte. Schwanda ist drau\u00dfen in der Welt sehr erfolgreich und zieht die Menschen mit seiner Musik an, aber zum Ende verliert er seine Seele und landet in der H\u00f6lle. Dort ist es sehr ungem\u00fctlich, sogar Hitler und Stalin sind dort zu finden. Babinsky bereut die Verf\u00fchrung des Einf\u00e4ltigen und setzt alle Tricks ein, um Schwanda wieder aus der H\u00f6lle zu retten. Es gelingt ihm und er besiegt den Teufel, Schwanda ist errettet und kehrt reum\u00fctig zu seiner Dorotka in das Dorfidyll zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/2022\/03\/06\/premiere-schwanda-der-dudelsackpfeifer\/9783_jaro_suffner_schwanda_420x320\/\" rel=\"attachment wp-att-2155\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2155\" src=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/9783_Jaro_Suffner_Schwanda_420x320.gif\" alt=\"\" width=\"420\" height=\"320\" \/><\/a>\u00a9 Jaro Suffner<\/p>\n<p>Das St\u00fcck wechselt zwischen dem Dorfidyll, der gro\u00dfen weiten Welt und der H\u00f6lle, die dazugeh\u00f6rt, und wieder zur\u00fcck in das Idyll. Das B\u00fchnenbild und die Darsteller zeigen in bunten, bewegten Szenen diesen Wechsel und diese Gegens\u00e4tze in rasanten Bildern, unterst\u00fctzt von der bunten T\u00e4nzertruppe und den Darstellern, die dem St\u00fcck seine Rasanz geben. Die Zeit vergeht dabei wie im Fluge, Hier ist wieder eine echte Revue der Komischen Oper geliefert worden, wie man es erwartet hat, und darin eine Geschichte von Treue, Verf\u00fchrung und Moral. Das war ein unterhaltsamer Abend, trotz oder gegen den Corona-Missmut.<\/p>\n<p><strong>Peter Dahms <\/strong>[OpernInfo-Berlin.de]<\/p>\n<p><strong>alle Fotos<\/strong> \u00a9<strong>Jaro Suffner<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(\u0160vanda dud\u00e1k) \u00a0&#8230; am 5. 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