{"id":1970,"date":"2021-04-27T17:40:28","date_gmt":"2021-04-27T15:40:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/?p=1970"},"modified":"2021-04-27T17:41:57","modified_gmt":"2021-04-27T15:41:57","slug":"transformation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/2021\/04\/27\/transformation\/","title":{"rendered":"&#8222;TRANSFORMATION&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Hans-J\u00f6rg Czech \/ Kareen K\u00fcmpel \/ Rita M\u00fcller (Hg.)<\/p>\n<p><strong><em>Strategien und Ideen zur Digitalisierung im Kulturbereich<\/em><\/strong><!--more--><\/p>\n<p><em><strong>In der Edition Museum im M\u00e4rz 2021<\/strong> <\/em><br \/>\n<strong>ISBN<\/strong> <strong>978-3-8376-5744-9<\/strong><br \/>\n<strong>E-Book<\/strong> (PDF),<strong> ISBN<\/strong> <strong>978-3-8394-5744-3<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hans-J\u00f6rg Czech<\/strong> Stiftung Historische Museen Hamburg, Deutschland<br \/>\n<strong>Kareen K\u00fcmpel<\/strong> Museum der Arbeit (Hamburg), Deutschland<br \/>\n<strong>Rita M\u00fcller<\/strong> Museum der Arbeit (Hamburg), Deutschland<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Rezension:<\/strong><\/p>\n<p>Der vorliegende Sammelband erschien zu der geplanten Veranstaltungsreihe \u201eeCulture Salon\u201c zur Digitalisierung im Kulturbereich in den Jahren 2019\/20 in Hamburg. Wie es vielen Veranstaltungen mit Publikumsbeteiligung, wie dem gesamten Kulturbereich erging, konnten die Vortr\u00e4ge wegen der Corona-Einschr\u00e4nkungen nicht vor Ort und vor Publikum stattfinden.<\/p>\n<p>Als Alternative wurden Aufs\u00e4tze\/Vortr\u00e4ge zum Themenbereich in dieser Sammlung zusammengestellt und ver\u00f6ffentlicht, um auch einem gr\u00f6\u00dferen Interessentenkreis als den Produzenten, den Planern und den Rezipienten der Kulturangebote, hier haupts\u00e4chlich im Museumsbereich, \u00fcber Planungen, durchgef\u00fchrte Projekte und Meinungen zu informieren. Die \u00dcberlegungen betreffen jedoch den Theater- und Musikbereich gleicherma\u00dfen.<\/p>\n<p>Aus den abgedruckten Artikeln ist die \u00fcberwiegende Ansicht erkennbar, dass eine vollst\u00e4ndige Digitalisierung aller organisatorischen und repr\u00e4sentativen Aufgaben einer Kultureinrichtung nicht anzustreben ist. Die Digitalisierung soll die Darstellung der realen Objekte nicht ersetzen, sondern soll diese zu einem gro\u00dfen Teil nur bei der Pr\u00e4sentation unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die Durchf\u00fchrung der geplanten Aufgaben ist zwar durch die Einschr\u00e4nkungen, die durch die Pandemie erforderlich wurden notwendigerweise beschleunigt worden, aber sie habe man der grunds\u00e4tzlichen Ansicht nichts ge\u00e4ndert. Neben den Aufgaben, die im Museumsbereich elementar sind, wie z.B. Pr\u00e4sentation und Information sind als weitere Aufgaben des Kulturbereichs, die darstellenden und die performativen K\u00fcnste zu bedenken. Hier kann eine vollst\u00e4ndige Digitalisierung keine L\u00f6sung sein. Dem Besucher ist in jedem Falle wichtig, sich austauschen zu k\u00f6nnen mit den anderen Teilnehmer an Pr\u00e4sentationen und Veranstaltungen.<br \/>\nEin sehr umfangreicher Teil des Komplexes der Digitalisierung ist die Verf\u00fcgbarkeit von entsprechender Informationstechnik zur Darstellung der Pr\u00e4sentationen und leicht zug\u00e4ngliche Kommunikationstechnik bei den Rezipienten. Nebenbei wird meist vergessen oder nicht thematisiert, dass die gesamte Technik daf\u00fcr einen hohen Grad von Energie und finanzieller Mittel auf beiden Seiten ben\u00f6tigt, um die auch viele andere Zweige der Wirtschaft, wie auch Verkehr und Produktion konkurrieren.<\/p>\n<p>Das Buch ist hier durch seine vielf\u00e4ltigen Themenkomplexe und Stellungnahmen eine gro\u00dfe Hilfe bei der Bewertung und den Planungen zu den Entwicklungen der Digitalisierung im Jetzt und besonders f\u00fcr die Zeit nach den Einschr\u00e4nkungen, nach der Pandemie hilfreich und anregend.<\/p>\n<p>Weiterhin ist das Buch in der Auswahl der Beitr\u00e4ge und im Themeninhalt eine gute Informationsquelle zu den Bewegungen, die zur Zeit im Kulturbereich im Gespr\u00e4ch und in der Umsetzung wichtig sind.<\/p>\n<p><strong>Peter Dahms<\/strong> [www.Dahms-Projekt.de\/wordpress ]<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Schlagworte<\/strong><br \/>\nDigitalisierung, Kunst, Kultur, Museum, Modernisierung, Corona, Museumswissenschaft, Museumsmanagement, Digitale Medien, Praktische Museumskunde [<strong>transcript-verlag<\/strong>]<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>\u2026 aus der Verlagsank\u00fcndigung:<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie Digitalisierung des Kulturbetriebs gewinnt endlich an Fahrt! Das liegt nicht zuletzt an den Corona-Beschr\u00e4nkungen, denn die Errungenschaften der virtuellen Transformation sind im Zuge der Lockdowns schon jetzt zur notwendigen Bedingung f\u00fcr ein Weiterleben des Kulturbetriebs geworden. Dieser Sammelband soll ungeachtet der pandemischen Verh\u00e4ltnisse ein Ansto\u00df sein f\u00fcr den Diskurs in Politik und Gesellschaft. Mit einmaligen Einblicken in die technischen Ver\u00e4nderungen der j\u00fcngsten Vergangenheit, neuen Gedanken und mit Anregungen zur Modernisierung gibt er den Retrospektiven und Forderungen von Kunst- und Kulturschaffenden einen freien Raum. Mit Beitr\u00e4gen von Senator Carsten Brosda, Hanno Rauterberg, Mirjam Wenzel, Harald Welzer, Peter Seele u. a\u201c<strong> [transcript-verlag]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hans-J\u00f6rg Czech \/ Kareen K\u00fcmpel \/ Rita M\u00fcller (Hg.) 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