{"id":1946,"date":"2021-04-10T10:09:39","date_gmt":"2021-04-10T08:09:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/?p=1946"},"modified":"2021-04-10T10:09:39","modified_gmt":"2021-04-10T08:09:39","slug":"schwanensee-vom-staatsballett-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/2021\/04\/10\/schwanensee-vom-staatsballett-berlin\/","title":{"rendered":"&#8222;SCHWANENSEE&#8220; vom Staatsballett Berlin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Foto (c) Weigelt &#8211; <\/strong><\/p>\n<p><strong>Im Stream<\/strong> ab 18:00 Uhr f\u00fcr 24 Stunden am <strong>9.April 2021<\/strong> und am<br \/>\n<em><strong>16. April 2021 &#8211; 14. Mai 2021 &#8211; 1. | 18. Juni 2021<\/strong><\/em> auf:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.staatsballett-berlin.de\/de\/spielplan\/schwanensee\/16-04-2021\/1276\">https:\/\/www.staatsballett-berlin.de\/de\/spielplan\/schwanensee\/16-04-2021\/1276<\/a><\/p>\n<p><!--more-->Repertoire<br \/>\n<strong>SCHWANENSEE<\/strong><br \/>\nBallett in zwei Akten und sechs Bildern<br \/>\nMusik von Peter I. Tschaikowsky<\/p>\n<p>Choreographie und Inszenierung: Patrice Bart nach Lew Iwanow und Marius Petipa<br \/>\nB\u00fchnenbild und Kost\u00fcme: Luisa Spinatelli<\/p>\n<p>Musikalische Leitung: Daniel Barenboim<\/p>\n<p>Odette\/Odile: Steffi Scherzer<br \/>\nSiegfried: Oliver Matz<br \/>\nK\u00f6nigin: Bettina Thiel<br \/>\nRotbart: Torsten H\u00e4ndler<br \/>\nBenno: Jens Weber<\/p>\n<p>Ballett der Staatsoper Berlin<br \/>\nStaatskapelle Berlin<\/p>\n<p><strong>Aufzeichnung 16. Januar 1998<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Hier einige Besuchsberichte des Teams von <em>TanzInfo-Berlin.de<\/em> von fr\u00fcheren Auff\u00fchrungen vom Staatsballett-Berlin:<\/strong><\/p>\n<p><strong>&#8230; vom 5. November 2000:<\/strong><\/p>\n<p>Anstelle der urspr\u00fcnglich geplanten Premiere von &#8222;Der Nussknacker&#8220; er\u00f6ffnet nunmehr der Ballettklassiker &#8222;Schwanensee&#8220; die neue Ballettsaison an der Komischen Oper. Anl\u00e4sslich der Premiere am 12. November 2000 findet am 5. November 2000 eine Einf\u00fchrungsmatinee zu dem St\u00fcck statt.<br \/>\n&#8222;Schwanensee&#8220;, die erste Ballettkomposition Tschaikowskys gilt heute als eines der popul\u00e4rsten klassisch-romantischen Handlungsballette schlechthin. Seit der Urauff\u00fchrung 1877 im Moskauer Bolschoitheater wurden zahlreiche Choreographien dieses Werkes geschaffen. An der Komischen Oper lief jahrelang die weit beachtete Version des Stoffes von dem Choreographen Tom Schilling.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1949\" aria-describedby=\"caption-attachment-1949\" style=\"width: 249px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1949\" src=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Schwanensee458_Hastent_200.jpg\" alt=\"\" width=\"249\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Schwanensee458_Hastent_200.jpg 249w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Schwanensee458_Hastent_200-150x120.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1949\" class=\"wp-caption-text\">Foto (c) Hastenteufel<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nunmehr hat sich Birgit Scherzer zusammen mit dem Dramaturgen Matthias Kaiser das Werk vorgenommen. Ausgehend von dem Original-Libretto der Moskauer Erstversion von 1877 entwerfen die beiden K\u00fcnstler ihr Tanzst\u00fcck. Birgit Scherzer entwickelt das Psychogramm eines jungen Mannes, Siegfried, an der Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsensein. Die m\u00e4nnliche Hauptfigur lebt in einer Welt, in der Kindertr\u00e4ume noch m\u00f6glich sind. Aber diese eigene Phantasiewelt ist bereits von der Erwachsenenwelt gepr\u00e4gt. Erst als Siegfried Odette begegnet, die ihre Doppelexistenz als Frau und Schwan aufgibt, beginnt f\u00fcr Siegfried ein neuer Lebensabschnitt als Erwachsener. Wie die Geschichte dann ausgeht, soll erst mal offen bleiben.<br \/>\nBirgit Scherzer studierte an der Palucca Schule in Dresden und war von 1981 bis 1989 Mitglied des Tanztheaters der Komischen Oper. In den folgenden Jahren stellte sie als freie Choreographin eigene Arbeiten an der Komischen Oper vor, u.a. &#8222;&#8220;Frauen &#8211; M\u00e4nner &#8211; Paare, Requiem&#8220;, &#8222;Franz Woyzeck&#8220;. Von 1991 bis 1999 war sie Leiterin des Balletts des Saarl\u00e4ndischen Staatstheaters Saarbr\u00fccken. Im Jahr 2000 erarbeitete sie u.a. Choreographien zu Schuberts Winterreise, &#8222;Karneval der Tiere&#8220; und die Inszenierung von Tschaikowskys Oper &#8222;Eugen Onegin&#8220;.<br \/>\n<strong>[Stephanie Dahms M.A. (i.M)<\/strong> &#8211; TanzInfo-Berlin.de]<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>&#8230; vom 10.Mai 2005<\/strong><\/p>\n<p>Am Sonnabend besuchte ich wieder einmal die Vorstellung von &#8222;Schwanensee&#8220;, nachdem ich das Ballett lange nicht gesehen hatte, in der Deutschen Oper Berlin. &#8222;Schwanensee&#8220; von Peter I. Tschaikowsky ist eines der bekanntesten und sch\u00f6nsten Ballette des Ballettweltrepertoires. Es erfreut sich nach wie vor gr\u00f6\u00dfter Beliebtheit beim Publikum. Welcher Traum jeder jungen T\u00e4nzerin ist es nicht, einmal die Rolle der Odile\/Odette zu tanzen. Viele ber\u00fchmte Ballerinen haben diese Figur kreiert bzw. ihr ein eigenes Profil gegeben (z.\u00a0B. Anna Pawlowa, Margot Fonteyn, Maija Plissezkaja, Natalja Makarowa, Marcia Hayd\u00e9e, die f\u00fcr mich unvergessliche Eva Evdokimova und nicht zuletzt Polina Semionova, ehemalige 1. Solistin des Staatsballetts Berlin. Au\u00dferdem gab und gibt es noch viele andere Interpretinnen der verschiedenen Weltklassecompagnien, die in dieser Rolle brillierten (z.\u00a0B. Iana Salenko vom Staatsballett Berlin).<\/p>\n<figure id=\"attachment_1950\" aria-describedby=\"caption-attachment-1950\" style=\"width: 151px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1950\" src=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Schwsee03sw_Weigelt_200.jpg\" alt=\"\" width=\"151\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Schwsee03sw_Weigelt_200.jpg 151w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Schwsee03sw_Weigelt_200-113x150.jpg 113w\" sizes=\"auto, (max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1950\" class=\"wp-caption-text\">Foto (c) Weigelt<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u00dcber die Musik Peter I. Tschaikowskys braucht man nicht viel zu schreiben. Sie ist voller Harmonie, nimmt dann jedoch im Handlungsverlauf dramatische Formen an. Jede Note ein Meisterwerk. Der Dirigent Robert Reimer, ein erfahrener Ballettdirigent, wusste mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin die Musik Tschaikowskys brillant umzusetzen.<br \/>\nDie Inszenierung und Choreographie von Patrice Bart nach Marius Petipa und Lew Iwanow wurde in einigen Ausf\u00fchrungen ver\u00e4ndert. Es fiel nicht so sehr ins Gewicht, weil der gr\u00f6\u00dfere Teil der Originalchoreographie (nach Petipa und Iwanow) erhalten blieb. Die Choreographie von Patrice Bart war insofern interessant, weil die Rolle der Mutter t\u00e4nzerisch aufgewertet wurde. Dieser Part wurde von einer der ausdrucksst\u00e4rksten T\u00e4nzerinnen des Staatsballetts, n\u00e4mlich Elena Pris getanzt. Mir hat es gut gefallen, die Partie der K\u00f6nigin, bzw. der Mutter mehr herauszustellen.<br \/>\nNun mu\u00df ich als N\u00e4chstes besonders die grandiose Leistung des Ballettensembles (Schw\u00e4ne, gro\u00dfe und kleine Schw\u00e4ne) hervorheben. Alles wurde synchron getanzt und die T\u00e4nzerinnen bekamen Szenenbeifall. Das war eine harmonische und zauberhafte Darbietung.<br \/>\nAlexej Orlenco, als Premierminister von Rotbart, zeigte t\u00e4nzerisch wie schauspielerisch eine interessante Umsetzung der Figur des Premierministers von Rotbart und stellte diese Pers\u00f6nlichkeit mit all seinen Facetten dar. Au\u00dferdem hat er eine unglaubliche B\u00fchnenpr\u00e4senz.<br \/>\nBenno von Sommerstein, Ulian Topor, seine Rollengestaltung war \u00fcberzeugend.<\/p>\n<p>Marian Walter als Siegfried. Marian Walter ist einer der besten T\u00e4nzer des Staatsballetts, was er auch dieses Mal wieder einmal unter Beweis stellte. Er ist sprunggewaltig und besitzt eine gute Technik. Wieder einmal eine verl\u00e4ssliche Vorstellung. Bravo!<br \/>\nKrasina Pavlova, als Odette\/Odile. Sie war f\u00fcr mich die Entt\u00e4uschung des Abends. Ich hatte den Eindruck, dass sie diese Partie nicht locker genug anging. Sie gab sich wirklich alle M\u00fche, und es sah auch sch\u00f6n aus, doch es wirkte irgendwie verkrampft. Sp\u00e4ter wurde es besser. In den Pas de deux mit ihrem Partner Marian Walter war dann doch eine gewisse Harmonie zu sp\u00fcren. Sie schaffte es mit einer kleinen Unsicherheit die Fouett\u00e9s en tourmant auszuf\u00fchren (Schwarzer Schwan). Alles in allem noch eine respektable Leistung, wof\u00fcr ihr Anerkennung zu zollen ist.<br \/>\nNach Beendigung des Ballettabends gab es lang anhaltenden Beifall f\u00fcr alle Mitwirkenden. Die Hauptprotagonisten wurden besonders gefeiert. Es war trotz einiger Abstriche ein sch\u00f6ner Abend. Die Musik von Peter I. Tschaikowsky und dieses wunderbare, lyrische Ballett ber\u00fchren mich immer wieder aufs Neue.<\/p>\n<p>[<strong>Renate Dahms (i.M.)<\/strong> TanzInfo-Berlin.de]<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>&#8230; vom 31.Oktober 2009<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt auf der gro\u00dfen B\u00fchne der Deutschen Oper. Schwanensee, das Klassische Ballett, wer \u00fcber Ballett redet und sei es nur als eines von mehreren kulturellen, gesellschaftlichen Ereignissen, kennt es. Die Kost\u00fcme, das B\u00fchnenbild, gro\u00dfe B\u00e4lle, lauschige, verwunschene Waldlichtungen und n\u00e4chtliche Seeufer. Alles das bietet Schwanensee, unerf\u00fcllte Sehnsucht, dramatische Ereignisse und ein tragisches Ende. Alles das, gespielt und getanzt von erstklassigen Solisten und dem ebenso guten corps de ballets. Die Choreografie und die Inszenierung von Patrice Bart findet seit der Urauff\u00fchrung in der Staatsoper Unter den Linden immer begeisterte Bewunderer.<br \/>\nNun k\u00f6nnen wir erleben, wie auf der gro\u00dfen B\u00fchne alle Begrenzungen und Zw\u00e4nge des B\u00fchnenraumes entfallen. Die K\u00fcnstler k\u00f6nnen in ihre Bewegung den ganzen Raum erfassen k\u00f6nnen. Alles wirkt offener, weiter und gel\u00f6ster. Eine weitere Steigerung der gro\u00dfartigen Inszenierung. Die K\u00f6nigin des Balletts Polina Semionova mit ihrem Prinzen Vladimir Malakhov zeigt wieder einmal ihre Klasse. Die weiteren Darsteller haben es neben ihr schwer, aber sie rei\u00dft sie mit ihrer Pr\u00e4senz mit. Jeder auf seine Art ist ein Hauptdarsteller. Nadja Saidakova als K\u00f6nigin, routiniert und hoheitlich, Marian Walter als Freund des Prinzen schauspielerisch und t\u00e4nzerisch perfekt, wirbelt wie ein Sturm \u00fcber die B\u00fchne. Martin Buczk\u00f2 steht ihm als Rotbart in nichts nach. Das ganze Ensemble l\u00e4uft zur H\u00f6chstform auf. So lieben wir das Klassische Ballett.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1953\" aria-describedby=\"caption-attachment-1953\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1953\" src=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Schwanensee1_200.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Schwanensee1_200.jpg 150w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Schwanensee1_200-113x150.jpg 113w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1953\" class=\"wp-caption-text\">Foto (c) Hastenteufel<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Publikum bedankt sich mit tosendem Beifall und Bravorufen. Leider auch wie \u00fcblich auch zuweilen in unpassenden Moment. Nehmen wir dazu einfach an, es wird von der Darstellung mitgerissen. Ein sch\u00f6ner, gro\u00dfer Ballettabend. Die Vorstellungen, die noch kommen werden, werden wieder ausverkauft sein. Sch\u00f6ne Aussichten f\u00fcr die kommenden Monate, wenn das Staatsballett wegen der Restaurierung der Staatsoper in der Deutschen Oper auftreten wird.<\/p>\n<p><strong>Zum Vergleich aus der Staatsoper Unter den Linden.<\/strong><br \/>\n<strong>Besuchsbericht vom 19.04.2008<\/strong><\/p>\n<p>Mit der ersten gro\u00dfen Szene empf\u00e4ngt den Ballettliebhaber das\u00a0 Flair des Romantischen Balletts. Gro\u00dfe Roben, fein gestaltetes Ambiente und dezente Farben. Gro\u00dfe Gesellschaft\u00a0 die sich selbst feiert, in einem repr\u00e4sentativen Rahmen. Wer als heutiger Ballettbesucher diesen Auftritt aus der Perspektive der Kenntnis der Geschichte betrachtet, sieht darin je nach pers\u00f6nlicher Einstellung, die Dekadenz einer versinkenden Kultur vor dem Abgrund oder erkennt wehm\u00fctig die Verg\u00e4nglichkeit einer Epoche der h\u00f6fischen Kultur. In diesem Rahmen bewegt sich die Handlung und spielt die Szenen. Die Welt der Sagen, der pers\u00f6nlichen Schicksale und Verstrickungen und deren unheilvollen, unbeeinflussbaren Entwicklungen zum oft ungl\u00fccklichen Ende.<br \/>\nSeit der Premiere dieser Neubearbeitung sind nun schon mehr als zehn Jahre vergangen. In der Premiere konnte Vladimir Malakhov die Kraft und Dynamik seiner Jugend in der Rolle des Siegfried voll zum Ausdruck bringen. Der exzellente Perfektionist ist er immer noch. Aber heute zeigt neben ihm als Siegrieds Freund Benno, Marian Walter, wie sich die Jugend in diesem Metier pr\u00e4sentiert und wie die Bl\u00fcte dieser Kunst verg\u00e4nglich ist. Mit Polina Semionova ist dagegen ein Stern vom Himmel gefallen. Sie beherrscht ihre Kunst bis zur h\u00f6chsten Perfektion, es ist schwer bis unm\u00f6glich, bei ihr heute einen Fehler zu entdecken, Tanz und schauspielerische Mimik rei\u00dfen das Publikum immer wieder zu Begeisterungsst\u00fcrmen hin. Wahrlich eine Ballerina der ersten Qualit\u00e4t. Ihre Darstellung des &#8218;Wei\u00dfen&#8216;, wie des &#8218;Schwarzen Schwans&#8216;, von hinrei\u00dfender Eleganz und bet\u00f6rendem Feuer. Im pas de deux mit Vladimir Malakhov bringt sie auch ihren Partner zu beachtlichen H\u00f6hen des K\u00f6nnens. Spitzenleistung. Das Publikum dankt mit tosendem Szenenapplaus.<br \/>\nMarian Walter als Benno hat im Gegensatz zu den Hauptrollen nicht viele M\u00f6glichkeiten zur gro\u00dfen Darstellung, aber diese nutzt er in perfekter Weise und erh\u00e4lt daf\u00fcr gro\u00dfen Szenenapplaus. In der Rolle des Premierministers zeigt Martin Buczk\u00f3 auch in den kurzen Tanzszenen sein beachtliches K\u00f6nnen. Nadia Saidokova als Siegfrieds Mutter hat in ihrer Rolle als &#8218;Strippenzieherin&#8216; und zum Schluss als &#8218;in ihren Pl\u00e4nen Gescheiterten&#8216; den tragischen Teil des St\u00fcckes zu meistern, das stellt sie glaubw\u00fcrdig und \u00fcberzeugend dar.<br \/>\nBegleitet wurde das Ballett von einer engagierten Musikf\u00fchrung der Staatskapelle Berlin durch Benjamin Pope. Die Auff\u00fchrung erhielt einen langen begeisterten Schlussapplaus mit mehreren Vorh\u00e4ngen. Besonders wurde Polina Semionova und Wladimir Malakhov, sowie auch Marian Walter f\u00fcr ihre Leistung gedankt. Ein Ballett wie &#8222;Schwanensee&#8220; kann man als Musik- und Ballettfreund immer wieder mit Vergn\u00fcgen genie\u00dfen, vor allem wenn es wie hier von einem derart perfekten Ensemble zur Auff\u00fchrung kommt. Ein gelungener Ballettabend.<br \/>\n[<strong>Peter Dahms<\/strong> TanzInfo-Berlin.de]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Foto (c) Weigelt &#8211; Im Stream ab 18:00 Uhr f\u00fcr 24 Stunden am 9.April 2021 und am 16. April 2021 &#8211; 14. Mai 2021 &#8211; 1. | 18. 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