{"id":1896,"date":"2021-02-27T15:11:36","date_gmt":"2021-02-27T14:11:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/?p=1896"},"modified":"2021-02-27T15:11:36","modified_gmt":"2021-02-27T14:11:36","slug":"die-tote-stadt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/2021\/02\/27\/die-tote-stadt-2\/","title":{"rendered":"&#8222;Die tote Stadt&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"fontstyle2\"><strong>Die erste \u00dcbertragung der Oper<\/strong> &#8222;<\/span><span class=\"fontstyle2\">Die tote Stadt&#8220; <strong>im Stream <\/strong><\/span><span class=\"fontstyle2\">fand statt am <\/span><span class=\"fontstyle0\"><strong>30. Sep 2018<\/strong>,\u00a0 die <strong>Premiere auf der B\u00fchne<\/strong> ebenfalls am <strong>So., dem 30. September 2018, ab 19:00 Uhr, den Besuchsbericht finden Sie weiter unten &#8230;<\/strong> <\/span><\/p>\n<p><strong>Wiederaufnahme im Online-Spielplan<\/strong>\u00a0am 28. Feb 2021, 19:00 &#8211; bis 28. Mrz (mittags) -Spieldauer 2 h u. 45 min <em><strong>verf\u00fcgbar unter:<\/strong><\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.komische-oper-berlin.de\/programm\/online-spielplan\/\">https:\/\/www.komische-oper-berlin.de\/programm\/online-spielplan\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Oper<\/strong> in drei Bildern [1920] von <strong>Erich Wolfgang Korngold<\/strong><br \/>\n<strong>Libretto<\/strong> von Paul Schott, nach dem Roman Bruges-la-Morte von Georges Rodenbach<!--more--><\/p>\n<p><strong>Die tote Stadt | Stream-on-Demand<\/strong><br \/>\n&#8222;Mit einem musikalischen Psychothriller \u00fcber die Schwierigkeit, loszulassen, und die Notwendigkeit, es dennoch zu tun, gab der kanadische Star-<em>Regisseur Robert Carsen<\/em> 2018 an der Seite von <em>Generalmusikdirektor Ain\u0101rs Rubi\u0137is<\/em> sein Deb\u00fct an der <em>Komischen Oper Berlin<\/em>. In den Hauptpartien sind die Amerikanerin <em>Sara Jakubiak<\/em>, die kurz zuvor an der <em>Deutschen Oper Berlin<\/em> in der Titelpartie von Das Wunder der Heliane re\u00fcssierte, und Ale\u0161 Briscein, an der <em>Komischen Oper Berlin<\/em> als <em>Lenski in Jewgeni Onegin<\/em> gefeiert, zu erleben.&#8220; [<strong>Komische Oper Berlin<\/strong>]<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><em>Musikalische Leitung<\/em><\/strong> Ain\u0101rs Rubi\u0137is<br \/>\n<strong><em>Inszenierung<\/em><\/strong> Robert Carsen<br \/>\n<strong><em>B\u00fchnenbild<\/em><\/strong> Michael Levine<br \/>\n<strong><em>Kost\u00fcme<\/em><\/strong> Petra Reinhardt<br \/>\n<strong><em>Choreographie<\/em><\/strong> Rebecca Howell<br \/>\n<strong><em>Dramaturgie<\/em><\/strong> Maximilian Hagemeyer<br \/>\n<strong><em>Ch\u00f6re<\/em><\/strong> David Cavelius<br \/>\n<strong><em>Kinderchor<\/em><\/strong> Dagmar Fiebach<br \/>\n<strong><em>Licht<\/em><\/strong> Robert Carsen, Peter van Praet<br \/>\n<strong><em>Video<\/em><\/strong> Will Duke<\/p>\n<p><strong>Mit:<\/strong><br \/>\n<strong><em>Paul<\/em><\/strong> Ale\u0161 Briscein<br \/>\n<strong><em>Marietta\/Erscheinung<\/em><\/strong> Maries Sara Jakubiak<br \/>\n<strong>Frank, Pauls Freund\/Fritz, der Pierrot<\/strong> G\u00fcnter Papendell<br \/>\n<strong><em>Brigitta<\/em>,<\/strong> <em><strong>Pauls Haush\u00e4lterin<\/strong><\/em> Maria Fiselier<br \/>\n<strong><em>Juliette<\/em> <\/strong>Georgina Melville<br \/>\n<strong><em>Lucienne<\/em><\/strong> Marta Mika<br \/>\n<strong><em>Victorin<\/em><\/strong> Adrian Strooper<br \/>\n<strong><em>Graf<\/em> Albert<\/strong> Ivan Tur\u0161i\u0107<\/p>\n<p><strong><em>Chorsolisten<\/em> der Komischen Oper Berlin<\/strong><br \/>\n<strong><em>Kinderchor<\/em> der Komischen Oper Berlin<\/strong><br \/>\n<strong><em>T\u00e4nzer<\/em><\/strong> Kai Braithwaite, Michael Fernandez, Hunter Jaques, Davide de Biasi, Danilo Brunetti, Daniel Ojeda, Paul Gerritsen, Lorenzo Soragni<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Besuchsbericht<\/strong> von der <strong>PREMIERE am So., 30. September 2018, 19:00 Uhr in der Komischen Oper Berlin:<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1900\" src=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/D_t_Stadt_1442_ikofreese_dr_420x240.jpg\" alt=\"\" width=\"420\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/D_t_Stadt_1442_ikofreese_dr_420x240.jpg 420w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/D_t_Stadt_1442_ikofreese_dr_420x240-300x171.jpg 300w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/D_t_Stadt_1442_ikofreese_dr_420x240-150x86.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/p>\n<p>Paul hat seine Frau Marie durch Tod verloren, mit einer nicht n\u00e4her bezeichneten Ursache. Er kann den Verlust nicht verwinden und zieht sich in sein Haus zur\u00fcck. Er ernennt ihr gemeinsames Schlafzimmer zur \u201eKirche des Gewesenen\u201c, sammelt darin Erinnerungen, gegenst\u00e4ndlicher und symbolischer Art und versenkt sich in seine Trauer. Als sein Freund Karl ihn besucht, um ihn aus seiner Trauerlethargie zu befreien, erz\u00e4hlt er ihm, dass er eine Frau, sie ist T\u00e4nzerin und hei\u00dft Marietta, kennengelernt hat. Sie ist f\u00fcr ihn, durch ihre gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit, eine Auferstehung seiner verstorbenen Frau Maria.<br \/>\nDas B\u00fchnenbild wechselt nun zwischen dem einfach eingerichteten b\u00fcrgerlichen Schlafzimmer des verwitweten Paul, f\u00fcr ihn die \u201eKirche des Gewesenen\u201c zu einer opulenten Massenszene, der Osterprozession auf der Stra\u00dfe vor Pauls Haus. Dann wieder ein Wechsel zu Mariettas \u201eArbeitsst\u00e4tte\u201c, ein turbulentes Tanzstudio. Und zum Schluss wieder zum Eingangsbild in Pauls Schlafzimmer.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1901\" src=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/D_t_Stadt_2146_ikofreese_dr_420x280.jpg\" alt=\"\" width=\"420\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/D_t_Stadt_2146_ikofreese_dr_420x280.jpg 420w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/D_t_Stadt_2146_ikofreese_dr_420x280-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/D_t_Stadt_2146_ikofreese_dr_420x280-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/p>\n<p>Die folgenden Ereignisse haben einige erz\u00e4hlerische Br\u00fcche und Ungereimtheiten, sind sie beabsichtigt oder ist das Nachl\u00e4ssigkeit? Wohl kaum! Hat er oder hat er nicht, Marietta mit den Haaren seiner Frau Maria erdrosselt oder war alles nur ein b\u00f6ser Traum, eine Fiktion, das bleibt offen. Die Oper endet mit der Botschaft, \u201ees gibt keine Auferstehung\u201c, die Situation entspannt sich und Paul entscheidet sich f\u00fcr einen Abschied von seinen obsessiven Erinnerungen und verl\u00e4sst mit seinem Freund Frank die \u201eTote Stadt\u201c.<br \/>\nKorngolds Komposition bringt einen Touch von Hollywoods gro\u00dfer Zeit in die Komische Oper. Die Musik ist gewaltig, auch geschuldet der Instrumentierung, die Korngold den damaligen W\u00fcnschen der Filmindustrie entsprechend vornahm. Er wurde dadurch der Lieblingskomponist der Filmindustrie, das war aber f\u00fcr seinem Ruf als Opernkomponist nicht f\u00f6rderlich. F\u00fcr den neuen GMD der Komischen Oper war das jedoch eine gute Einf\u00fchrung. Das Publikum fand die Auff\u00fchrung gut und applaudierte begeistert der Inszenierung, dem Gesang und der Musikumsetzung gleicherma\u00dfen. Etwas z\u00f6gerlicher schien der Applaus f\u00fcr das Regieteam zu sein. Insgesamt eine gelungene Premiere zum Beginn der Saison.<\/p>\n<p><strong>Peter Dahms<\/strong> [OpernInfo-Berlin.de]<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Alle Fotos<\/strong> <strong>\u00a9:<\/strong> <strong><em>ikofreese_drama_berlin<\/em><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Eine notwendige Anmerkung:<\/strong><\/p>\n<p>Wie ich schon anderer Stelle bemerkt habe, \u201e<a href=\"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/2020\/06\/04\/das-fehlende-dabeisein\/\">Das fehlende Dabeisein<\/a>\u201c<br \/>\nm\u00f6chte ich hier noch einmal zur <strong>Darbietung einer Oper im Stream<\/strong> meine pers\u00f6nliche Meinung wiederholen. Jeder sieht das anders und wird es auch anders beurteilen.\u00a0 &#8230; aber f\u00fcr mich ist &#8230;<\/p>\n<p>&#8222;Die Wahrnehmung eines Stream in einer TV-\u00dcbertragung oder \u00fcber eine Computer-Kommunikations-Anlage ist in keiner Weise mit der Real-Vor-Ort Erfahrung eines Opernbesuchers vergleichbar. Eine Oper ist zu einem gro\u00dfen Teil eine Musik, Gesang und Bild Darbietung. Wo auch immer ein Stream empfangen wird, ist die Qualit\u00e4t und die reale Empfindung von der jeweils am Sende- und am Empfangsort vorhandene Soundanlage und der Bilddarstellung, Bildschirm oder Bild-Projektionseinrichtung abh\u00e4ngig, sowie ebenfalls von dem Klangraum, indem diese Anlage beim Empf\u00e4nger operiert. &#8230;&#8230;&#8230;&#8220;<\/p>\n<hr \/>\n<h6><span class=\"fontstyle2\">\u00a0<\/span><\/h6>\n<h6><span class=\"fontstyle0\">\u00a0<\/span><\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste \u00dcbertragung der Oper &#8222;Die tote Stadt&#8220; im Stream fand statt am 30. Sep 2018,\u00a0 die Premiere auf der B\u00fchne ebenfalls am So., dem 30. September 2018, ab 19:00 Uhr, den Besuchsbericht finden Sie weiter unten &#8230; Wiederaufnahme im Online-Spielplan\u00a0am 28. Feb 2021, 19:00 &#8211; bis 28. 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