{"id":1108,"date":"2019-07-01T06:54:54","date_gmt":"2019-07-01T04:54:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/?p=1108"},"modified":"2019-07-01T07:47:43","modified_gmt":"2019-07-01T05:47:43","slug":"entwuerfe-und-gefuege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/2019\/07\/01\/entwuerfe-und-gefuege\/","title":{"rendered":"Entw\u00fcrfe und Gef\u00fcge"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kirsten Maar \/<\/strong><br \/>\nEntw\u00fcrfe und Gef\u00fcge \/<br \/>\n<em>William Forsythes choreographische Arbeiten in ihren architektonischen Konstellationen<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>PRINT:<\/strong> 348 S., kart, 21 SW-Abbildungen, 14 Farbabbildungen<br \/>\nISBN 978-3-8376-2377-2<br \/>\n<strong>PDF:<\/strong><br \/>\nISBN 978-3-8394-2377-6<\/p>\n<p><em>im April 2019 in der Reihe TanzScripte | Band 28 im <\/em><strong>[transcript-verlag]<\/strong><\/p>\n<p><strong>REZENSION:<\/strong><\/p>\n<p>Das Buch der Tanzwissenschaftlerin Kirsten Maar befasst sich in aller Ausf\u00fchrlichkeit und Tiefe mit den Grundlegungen und der Entwicklung der Choreografien William Forsythe\u2018s. Sie benennt die Technik nach Laban als \u201elebendige Architektur\u201c, die im zeitgen\u00f6ssischen Tanz dem K\u00f6rper und seiner Bewegung im Raum eine eigene unabh\u00e4ngige Dimension und Ausdruckkraft verleiht.<\/p>\n<p>In seiner k\u00fcnstlerischen Entwicklung verfolgt und erweitert Forsythe mit der Emanzipation der choreografischen Form die Entwicklungen seiner Vorg\u00e4nger in den 60er und 79er Jahren weiter und entwickelt durch die Dekonstruktion des klassischen Erbes und der v\u00f6lligen L\u00f6sung von der musikalischen Form eine eigene k\u00fcnstlerische Form. Er beschreibt Tanz als ein gleichrangiges Element neben Musik, Text, Bewegung und Ausstattung (Kost\u00fcme, B\u00fchnenraum und B\u00fchnenbild). Neu ist darin auch die Verwendung elektronischer Hilfsmittel, Computerhilfe und Lichtsteuerung zur Leitung und Begleitung der T\u00e4nzeraktionen. F\u00fcr Forsythe ist der Tanz sich selbst genug in der Bewegung im Raum, ohne Beziehungen und Referenzen zu seiner jeweiligen Umgebung. Er postuliert, mit Tanz lassen sich alle menschlichen Emotionen und Sachverhalte formulieren und damit auch v\u00f6llig neue Beziehungen und Sachverhalte kreieren und demonstrieren.<\/p>\n<p>Kirsten Maar entwickelt in ihrer Untersuchung zur Entstehung einer Choreografie nach William Forsythe, die einzelnen Module oder Bausteine aus denen sich die Bewegung entwickelt nach ihrer Struktur, ihrer Bedeutung und ihrer Aufgabe im Zusammenhang. Sie begr\u00fcndet die leitenden theoretischen und historischen Vorgaben und die Einbindung in das r\u00e4umliche Umfeld, sowie die Zuschauer, die in diesem Konzept auch einen wesentlichen Teil der Struktur darstellen. Sie beschreibt das Zusammenf\u00fchren aller Elemente in eine komplette Choreografie die Forsythe durch ihren Inhalt beschreibt. Kirsten Maar fasst die Arbeiten Forsythes\u2019s und die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zusammen und sieht in der Arbeit das Erkennen der \u201eRaumstruktur in ihrer Architektur\u201c.<\/p>\n<p>Beispielhaft werden zum Abschluss reale Auff\u00fchrungen von Choreografien unter den Aspekten einer performativ verstandenen Architektur betrachtet, analysiert und umgekehrt auch choreographisches Denken in den Bereich des Architektonischen \u00fcbertragen. Das ist f\u00fcr sie ein zentrales Anliegen der vorliegenden Studie, darin sieht sie: \u201eChoreografie als die Kunst, ein bewegliches Gef\u00fcge zu entwerfen\u201c.<\/p>\n<p>Das Buch kann in seiner Vollst\u00e4ndigkeit der Beschreibung und der Tanzentwicklung als Nachschlagewerk f\u00fcr die Tanztechnik des zeitgen\u00f6ssischen Tanzes in jeder Handbibliothek seinen Platz finden.<\/p>\n<p><strong>Peter Dahms<\/strong> [TanzInfo-Berlin.de \/ Dahms-Projekt.de]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kirsten Maar \/ Entw\u00fcrfe und Gef\u00fcge \/ William Forsythes choreographische Arbeiten in ihren architektonischen Konstellationen<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1109,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-1108","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-rezliteratur"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1108","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1108"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1108\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1119,"href":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1108\/revisions\/1119"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1109"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1108"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1108"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dahms-projekt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1108"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}