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Gregorio Lambranzi

GREGORIO LAMBRANZI von 'Stephanie Dahms'
zur Zeit wieder als Neudruck erhältlich siehe ->Literatur ->Geschichte!
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Diese "TanzInfo Berlin" präsentiert:
... aktuell und dynamisch, bunt gewürfelte Infos aus allen Bereichen der Berliner Tanzszene, eingeschlossen Kabaret und Zirkus, Veranstaltungen und Termine, Berichte und Geschichten, Adressen, sowie die einschlägige Literatur und die Geschichte zu diesen Themen.
PREMIERE "Der Nussknacker" des Staatsballetts Berlin

Ballett-Feerie in zwei Akten und vier Szenen mit Prolog nach der Erzählung von E. T. A. Hoffmann
Libretto von Vasily Medvedev und Yuri Burlaka nach dem Szenarium von Marius Petipa
Musik von Peter I. Tschaikowsky

Uraufführung am 18. Dezember 1892 im Mariinski-Theater St. Petersburg
Premiere am 23.10.2013 in der Deutschen Oper Berlin

Choreographie: Vasily Medvedev Yuri Burlaka
Bühnenbild nach historischen Vorlagen: Andrej Voytenko
Kostüme nach historischen Vorlagen: Tatiana Noginova
Choreographische Assistenz: Stanislav Feco
Musikalische Leitung: Robert Reimer

Es tanzen:
Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin
 sowie Schülerinnen und Schüler
der Staatlichen Ballettschule Berlin

Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin
Chor: Kinderchor der Komischen Oper Berlin

Clara - Fée dragée:  Iana Salenko
Nussknacker - Prinz Coqueluche: Marian Walter
Drosselmeyer: Michael Banzhaf
Mausekönig: Leonard Jakovina

"Endlich tanzt das Staatsballett Berlin wieder DER NUSSKNACKER, eines der beliebtesten Ballette überhaupt. Vasily Medvedev und Yuri Burlaka, zwei russische Choreographen und Kenner der Tradition, entwickeln für das Staatsballett Berlin eine Fassung, die auf der szenischen und choreographischen Überlieferung des Originals von 1892 beruht.[...]" [Staatsballett Berlin]


Foto: © Bettina Stöß
 

Ist denn schon wieder Weihnachten? Das Staatsballett Berlin entführt seine Besucher mit der Premiere des Nussknackers in die Vorweihnachtszeit. Eigentlich noch einige Tage zu früh, aber der Handel hat sich ja auch schon auf die Weihnachtszeit eingestellt und offeriert viele seiner Angebote im Weihnachtskleid.


Foto: © Bettina Stöß
 

Am klassischen Weihnachtsballett „Der Nussknacker“ mit der Musik von Peter I. Tschaikowsky, nach der Erzählung von E. T. A. Hoffmann, haben sich schon viele begabte und bekannte Choreografen, seit der Uraufführung 1892 in St. Petersburg, mehr oder weniger erfolgreich versucht. Das Staatsballett führt uns nun in der Zeit zurück und präsentiert eine Adaption an die Originalinszenierung mit einem Bühnenbild in der Opulenz, der Form und der Farbenfreudigkeit, wie es das Opernpublikum am Ende des 19. Jahrhunderts erwartete.


Foto: © Bettina Stöß
 

Auch die Kostüme sind von einer Vielfalt, wie man es in den modernen Inszenierungen oft vermisst. Eine Frage bleibt jedoch, kann die Hauptzielgruppe, die Kinder, die die Inszenierung besonders zur Weihnachtszeit ansprechen will, die Spielzeug- und die Puppenfiguren dieser Zeit überhaupt noch als solche erkennen und einordnen? Insgesamt wird ein faszinierendes, märchenhaftes  Spiel auf der Bühne gezeigt, geführt von der zeitlosen Musik von Peter I. Tschaikowsky und dargestellt von einer fast unüberschaubaren Schar von Mitwirkenden, in der die Hauptdarsteller oft in den Hintergrund gedrückt werden.

 
Foto: © Bettina Stöß
 
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Dieser „Nussknacker“ ist ein „Muss“ für Jung und Alt. Iana Salenko als Clara ist die Idealbesetzung. Sie ist bezaubernd und tanzt brillant. Ihr zur Seite als Partner Marian Walter in der Rolle des Nussknacker und Prinz Coqueluche hat eine starke Bühnenpräsenz und weiß tänzerisch zu überzeugen. Michael Banzhaf gestaltet die Rolle des Drosselmayer, man kann wieder einmal seine schauspielerischen Fähigkeiten darin bewundern. Die übrigen Rollen sind optimal besetzt. Das corps de ballet stellte sein ganzes Können u. a. beim Tanz der Schneeflocken unter Beweis. Das war eine gelungene Premiere. Jeder der Mitwirkenden hatte seinen überzeugenden Anteil daran. Das „Der Nussknacker“ eine Aufführung für die ganze Familie ist, erkennt man sehr gut am Altersdurchschnitt der Besucher. Sie bedankten sich mit stürmischen Applaus für diese märchenhafte Einstimmung auf die kommenden Festtage.
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[Peter Dahms / Renate Dahms TanzInfo-Berlin.de]

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