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Gregorio Lambranzi

GREGORIO LAMBRANZI von 'Stephanie Dahms'
zur Zeit wieder als Neudruck erhältlich siehe ->Literatur ->Geschichte!
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Diese "TanzInfo Berlin" präsentiert:
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"THE OPEN SQUARE" vom Staatsballett Berlin

Die in ihrer Art auf der reinen Körperlichkeit aufbauende Choreografie folgt von Szene zu Szene einer progressiv steigenden Dynamik, ...

von Itzik Galili
Musik von Percossa

Choreographie und Inszenierung - Itzik Galili
Bühne - Janco van Barnevald
Kostüme - Natasja Lansen
Licht - Yaron Abulafia
Musikalische Leitung - Alexander Vitlin

Es tanzen :
Maria Boumpouli | Anissa Bruley | Soraya Bruno | Elisa Carrillo Cabrera | Maria Giambona | Natalia Muñoz | Krasina Pavlova | Nadja Saidakova | Haley Schwan | Xenia Wiest
Michael Banzhaf | Arshak Ghalumyan | Dominic Hodal | Mikhail Kaniskin | Alexander Korn | Vladislav Marinov | Sven Seidelmann | David Simic | Federico Spallitta | Robert Wohlert

"Das Orchester der Komischen Oper Berlin spielt live eine Uraufführung der niederländischen Percussiongruppe 'Percossa'.
Der aus Israel stammende Itzik Galili ist einer der umtriebigsten Choreographen seiner Generation. Bereits 1999 zog es ihn in die Niederlande, wo er seine eigene Compagnie 'Galili Dance' gründete. Für diese aber auch für andere, renommierte Compagnien schuf er bereits über 70 Werke, sowohl abstrakte als auch narrative. Für die Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin choreographiert Galili erstmals eine abendfüllende Produktion."


Foto: (c) Bettina Stöß

Die Vorstellung wird eröffnet mit einer launigen Ansage von Michael Banzhaf, der im ‚Businesssuite’ auf der Bühne stehend über die Situation der Tänzerinnen und Tänzer lamentiert und feststellt, dass sie alle von den Launen der ‚Choreografen’ abhängen und gipfelt in der Feststellung – wir sind alle ‚Marionetten’ -, womit er auch ausnahmslos die Zuschauer meint. Mit der Ansage dieses ‚Statements’ kann die Show beginnen. Die Akteure werden zeigen, wie ‚sie’ denken und handeln.


Foto: (c) Bettina Stöß

Das Stück THE OPEN SQUARE von Itzik Galili folgt keiner erzählten Handlung, sondern zeigt in körperlicher Kommunikation, Beziehungen und Empfindungen über das sinnliche und gefühlte Verhältnis zum eigenen Ich und seinem Gegenüber. Die folgenden Szenen fügen vom Soli, über das Duett, dem Trio und der Gruppenkombination, dynamisch sich wandelnde Tanzfolgen in den musikalischen Rahmen ein. Der besteht aus zwölf aneinandergereihten Musikstücken von der Gruppe PERCOSSA, gespielt aus dem Orchestergraben vom Orchester der Komischen Oper Berlin, die in Percussions-Instrumenten mit kombinierten Streichern ausgeführt werden.
Unterstrichen und verstärkt wird die Dynamik der Darbietung durch die Lichtgestaltung, die die einzelnen Szenen strukturiert, die Bewegungsräume hervorhebt und wieder in der Dunkelheit versinken lässt. Die Kostüme folgen dem Konzept der Androgynität, Tänzerinnen und Tänzer sind ununterscheidbar in ihrer Kleidung und nur ansatzweise in der Bewegung und ihrer körperlichen Erscheinung zu erkennen.


Foto: (c) Bettina Stöß

Die in ihrer Art auf der reinen Körperlichkeit aufbauende Choreografie folgt von Szene zu Szene einer progressiv steigenden Dynamik, die sich zum Ende der Aufführung zu einem Wirbel von Bewegung, Licht und aggressiver Präsenz verdichtet. Das Publikum, das bis dahin schweigend der Aufführung folgte, explodiert förmlich zu einem tosenden Schlussapplaus, der sich minutenlang fortsetzt. Das war nun nicht mehr das klassische Repertoire eines Staatsballetts, hier konnten die Tänzerinnen und Tänzer aus ihren vollen Möglichkeiten ihr Können präsentieren. Es erschien fast wie eine Erlösung, sich von der Fiktion einer Marionette zu einem sich selbst steuernden und empfindenden Künstler zu wandeln. Das waren keine Marionetten, die wir da auf der Bühne sahen.
Peter Dahms [www.TanzInfo-Berlin.de]

... weitere Aufführungen:
3 (Nachmittags + Abends) | 14 | 19 | 22 | 25 Juni 2012

Ticketservice 030 20 60 92 630 | tickets@staatsballett-berlin.de

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Heute ist Freitag, der 20. September 2019