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"Don Giovanni" von W.A.Mozart


Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze
Uraufführung 1787 - Premiere am 23. März 2003


Foto: (c) Monika Rittershaus
Musikalische Leitung ... Constantin Trinks
Inszenierung ... Peter Konwitschny
Bühnenbild ... Jörg Koßdorff
Kostüme ... Michaela Mayer-Michnay
Lichtgestaltung ... Franck Evin
Chöre ... Hagen Enke
Don Giovanni ... Johannes Weisser
Donna Anna ... Tatjana Gazdik
Don Ottavio ... Thomas Ebenstein
Stadtkommandant ... Hans-Peter Scheidegger
Donna Elvira ... Anne Bolstad
Leporello ... Jens Larsen
Masetto ... Mirko Janiska
Zerlina ... Mojca Erdmann

 
Foto: (c) Monika Rittershaus
 
Foto: (c) Monika Rittershaus

Besuch am:

Samstag, den 13.Oktober 2007 um 19 Uhr
in der Komischen Oper Berlin.

Vor ca. 30 Jahren habe ich die Oper "Don Giovanni" auf einer Berliner Opernbühne (Deutsche Oper Berlin) das letzte Mal live gesehen. Es war eine beeindruckende Inszenierung in historischen Kostümen, dem Geschmack der damaligen Aufführungszeit entsprechend. Nun stand am 13.10.07 mein Besuch in der Komischen Oper Berlin an, um mir nach so langer Zeit die Oper "Don Giovanni" erneut anzuschauen. Ich war gespannt, was mich an diesem Abend erwartete und wurde weitgehendst positiv überrascht. Diese Inszenierung ist temporeich, modern und teilweise sehr amüsant. Man merkte dem Ensemble an, dass es mit viel Freude und Enthusiasmus die einzelnen Rollen verkörperte. Sie waren sehr gut besetzt.
Mir persönlich haben
Jens Larsen als "Leporello"
Ingrid Kaiserfeld als "Donna Anna" und
Karolina Andersson als "Zerlina"
besonders gut gefallen. Bei Jens Larsen als Leporello beeindruckte mich neben der sängerischen Qualität vor allem die schauspielerische Ausführung der Rolle, er war in allen Begebenheiten immer ein  Diener seines Herrn. Die beiden o.a. Sängerinnen überzeugten mich durch ihre stimmliche Umsetzung der ihnen zugewiesenen Partien. Ingrid Kaiserfeld als "Donna Anna", ein Koloratursopran voll strahlender Schönheit und auch Karolina Andersson als "Zerlina", ein Genuss, ihr zuzuhören.
    Das Dirigat lag in den Händen von Naohiro Totsuka, das Orchester spielte unter seiner Leitung voller Esprit und zeigte sein Können, indem es die Musik Mozarts in seiner ganzen Vielfalt und Schönheit zu Gehör brachte. Das Bühnenbild war ungewöhnlich, passte aber zur Inszenierung. Besonders erwähnen möchte ich jedoch die effektvolle Lichtregie. Sie fand ihren Höhepunkt im Schlussbild der Aufführung. Als negativen Punkt dieser Inszenierung möchte ich die Überbetonung der 'zwischenmenschlichen Beziehungen' aus meiner Sicht als überzogen verbuchen.
    Obwohl ich im allgemeinen werkgetreue Operninszenierungen  bevorzuge, hat mir dieser 'moderne' "Don Giovanni" gut gefallen. Das Publikum im fast ausverkauften Haus honorierte die Leistung des gesamten Ensembles mit tosendem Beifall und 'Bravo' rufen.                   
[Renate Dahms, OpernInfo-Berlin.de]


Foto: (c) Monika Rittershaus
 
Foto: (c) Monika Rittershaus


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