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31.05.2019

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29.04.2019

"OCEANE" von Detlev Glanert

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24.03.2019

"DER ZWERG" von Alexander von Zemlinsky

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16.03.2019

"Poros" von Georg Friedrich Händel

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29.01.2019

"La Bohème" von Giacomo Puccini

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27.01.2019

"Sonnambule " von Vincenco Bellini

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02.12.2018

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"La Bohème" von Giacomo Puccini

Szenen aus »La Vie de bohème« von Henri Murger in vier Bildern [1896]

Musikalische Leitung Jordan de Souza
Inszenierung Barrie Kosky
Bühnenbild Rufus Didwiszus
Bühnenbildmitarbeit
Jan Freese
Kostüme
Victoria Behr
Dramaturgie
Simon Berger
Chöre
David Cavelius
Kinderchor
Dagmar Fiebach
Licht
Alessandro Carletti

Mit:
Mimì Nadja Mchantaf
Musetta Vera-Lotte Böcker
Rodolfo Gerard Schneider
Marcello Günter Papendell
Schaunard Dániel Foki
Colline Philipp Meierhöfer
Parpignol Emil Ławecki
Alcindoro Christoph Späth

Chorsolisten der Komischen Oper Berlin
Kinderchor
der Komischen Oper Berlin


Besuchsbericht:

La Bohème ist eine oft gespielte Oper, Die aktuelle Inszenierung ist allein an der Komischen Oper die fünfte in ihrer Geschichte und auch die erste in Italienisch, von über zwei Dutzend weiteren weltweit. In Berlin denkt man da zuerst auch an die Inszenierungen von Götz Friedrich in der Deutschen Oper und Harry Kupfer in der Komischen Oper.


 Foto: ©  iko freese_drama_berlin_de
 

Barrie Kosky inszeniert realistisch. Das Bühnenbild ist minimalistisch bis turbulent, wie im ersten Bild, die Mansarde im eisigen Winter bis zum zweiten Bild, die überbordende Massenszene im Restaurant, gefolgt von dem trostlosen dritten Bild, auf leerer Bühne mit heftigen Streit, Trostlosigkeit und der Erkenntnis des unausweichlichen Endes jeden Lebens bis sich im vierten Bild, wieder in der Enge und Kälte der Mansarde der Kreis schließt.

Der kleine Kreis der Freunde, die als Bohemiens in der Mansarde im Paris des 19.Jahrhunderts in permanenter Mittellosigkeit leben und sich durch diesen Umstand mit der Sorglosigkeit der Jugend allen Problemen mit  Unbekümmertheit auseinandersetzen und mit oberflächlichen Humor ertragen, gesellt sich durch einen Zufall die junge Mimi, die wie sie in schlecht bezahlter Heimarbeit ihr Auskommen sucht und dabei ihre Gesundheit ruiniert hat. Mimi und Rudolfo verlieben sich ineinander, streiten und amüsieren sich, trennen sich im Streit und nachdem sie sich wieder finden, treffen sie auf die Unerbittlichkeit des realen Lebens. Mimi ist todkrank und stirbt, obwohl noch jeder der Freunde seinen letzten Besitz für Medizin und einen Arztbesuch opfert. Das Leben ist nicht so, wie es die Jugend sieht und sich erhofft. Der Tod schlägt unerbittlich zu und zerstört jede Hoffnung.


 Foto: ©  iko freese_drama_berlin_de
 

Die Inszenierung und die Sänger bekommen ihren wohl verdienten Applaus, besonders auch Nadja Mchantaf als Mimi und Jonathan Tetelman als Rudolfo. Hier hat Barrie Kosky wieder eine begeisternde Erzählung und Darstellung vorgestellt, die trotz aller Tragik doch fasziniert und begeistert.

.Peter Dahms [OpernInfo-Berlin.de]

Weitere Vorstellungen:

Feb 2019 / Sa 2. / Fr 8. / Do 14.
Mär 2019 / So 17. / Fr 22.
 u.w.

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Heute ist Mittwoch, der 24. Juli 2019