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02.12.2018

"Les Contes d'Hoffmann " von Jacques Offenbach

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25.11.2018

"Candide" von Leonard Bernstein

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06.10.2018

"Wozzeck" von Alban Berg

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01.10.2018

"Die Tote Stadt" von E. W. Korngold

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16.06.2018

"Il Viaggio a Reims" von Gioacchino Rossini

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30.04.2018

"Die Fledermaus" von Johann Strauß

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19.03.2018

"Das Wunder der Heliane" von Erich Wolfgang Korngold

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11.02.2018

"DIE HOCHZEIT DES FIGARO" von Georges Bizet

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03.12.2018

"Vision Gesamtkunstwerk" - im Juli 2018

Performative Interaktion als künstlerische Form... Rezension>

26.09.2018

"Machine Learning" - im September 2018

... Medien, Infrastrukturen und Technologien der KI... zur Rezension>

02.09.2018

"Dynamiken der Wissensproduktion" - im Juli 2018

Räume, Zeiten und Akteure im 19. und 20. Jahrhundert... zur Rezension>

30.08.2018

"Digital Culture & Society" - im Juli 2018

Rethinking AI: Neural Networks, Biometrics and ...... Rezension>

10.05.2018

"Die Deutschen und ihr Theater" - im Mai 2018

Theorien, Analysen, Positionen... Rezension>

23.04.2018

"Gegenwart und Zukunft des Musiktheaters" - im März 2018

Theorien, Analysen, Positionen... Rezension>

"Les Contes d'Hoffmann " von Jacques Offenbach

Opéra fantastique in fünf Akten
Libretto von Jules Barbier nach dem drame fantastique von Jules Barbier und Michel Carré, herausgegeben von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck
Uraufführung am 10. Februar 1881 in Paris
Eine Produktion der Opéra de Lyon, Premiere am 19. November 2005 in Lyon
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 1. Dezember 2018

Musikalische Leitung  Enrique Mazzola 
Inszenierung, Kostüme  Laurent Pelly  Bühne  Chantal Thomas 
Librettoversion und Dialoge  Agathe Mélinand
Licht  Joël Adam 
Einstudierung der Wiederaufnahme  Christian Räth 
Kostümmitarbeit  Jean-Jacques Delmotte 
Video  Charles Carcopino 
Dramaturgie  Katharina Duda
Chöre  Jeremy Bines

Mit:
Hoffmann  Daniel Johansson 
Olympia, Antonia, Giulietta, Stella  Cristina Pasaroiu 
Lindorf, Coppélius,Miracle, Dapertutto  Alex Esposito 
La Muse, Nicklausse  Irene Roberts 
Andrès, Cochenille, Frantz, Pitichinaccio  Gideon Poppe 
La Voix de la mère  Annika Schlicht 
Spalanzani  Jörg Schörner
Mâitre Luther  Tobias Kehrer 
Crespel  James Platt 
Hermann  Bryan Murray 
Schlemil  Byung Gil Kim 
Nathanael  Ya-Chung Huang

Chöre Chor der Deutschen Oper Berlin 
Orchester Orchester der Deutschen Oper Berlin

"Der französische Theaterdirektor, Opernregisseur und Kostümbildner Laurent Pelly bringt seine internationale Erfolgsproduktion nach Berlin. Düster verspielt, in fantasievollen Bühnenwelten und bewegten Chorbildern malt diese Inszenierung das Abgleiten des Dichters Hoffmann in Wahn und Rausch detail- getreu aus. [...]"
[Deutsche Oper Berlin]


 Foto: © Bettina Stöß
 

Besuchsbericht:

Da die Oper („Hoffmanns Erzählungen“) nicht direkt oder ausschließlich auf Texten des E.T.A. Hoffmann beruht, sondern auch eine Zahl von anderen Texten der Deutschen Romantik enthält und vom Komponisten nicht mehr komplett durchkomponiert werden konnte, kam es zu einer teils verwirrenden Aufführungsgeschichte mit einer Unzahl von Bearbeitungen und weiteren Eingriffen in den Handlungsablauf und der Ausführung von Text, Musik und Gesang. Um dem Gang der Erzählung adäquat folgen zu können, ist es empfehlenswert, beim ersten Besuch einer neuen Inszenierung, den Ablauf des Librettos vorher aufmerksam zu lesen.
Wenn das geschehen ist kann man mit Vergnügen der Aufführung folgen. Das Grundthema sind die geträumten und erfundenen Geschichten des Helden Hoffmann über seine Beziehungen zu vier Frauen sehr unterschiedlichen Charakters, die er seinen Zechkumpanen im Lokal von „Lutter und Wegner“ am Berliner Gendamenmarkt zum Vortrag bringt.


 Foto: © Bettina Stöß
 

Die Inszenierung ist in ihrer Bühnentechnik und den Kostümen nicht direkt farbenfroh, aber in ihrem Ablauf fantasievoll, dynamisch und schlüssig, sodass sie trotz der Dauer von vier Stunden wie im Flüge vergeht. Aber wie gesagt, man muss die Geschichte genau kennen, um der Handlung und Dramatik gespannt folgen zu können und eventuell nicht den „Erzählfaden“ zu verlieren.
Dem Publikum hat es großartig gefallen, zu spontanen Zwischenapplaus bei einzelnen Duetten und Rezitativen folgte zum Ende der Aufführung ein begeisterter Schlussapplaus für die Sänger, besonders auch für den Chor und dem Orchester mit ihrem Dirigenten Enrique Mazzola. Ganz besonders gefiel Cristina Pasaroiu mit ihrer Darstellung der „Vier Geliebten“ des Hoffmann und Daniel Johansson als Hoffmann selbst.
Ein toller Abend trotz einer „Wagnerischen Länge“ von vier Stunden mit zwei Pausen. Die Zeit verging spannend, und begeisternd und endete erst „fast in der Nacht“.

Peter Dahms [OpernInfo-Berlin.de]

Weitere Termine:
Sa 01.12.2018 19.30 Uhr   
Di 04.12.2018 19.30 Uhr   
Sa 08.12.2018 19.30 Uhr   
Sa 15.12.2018 19.30 Uhr   
Sa 05.01.2019 19.30 Uhr   
Mi 09.01.2019 19.30 Uhr   
Sa 12.01.2019 19.30 Uhr


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Heute ist Sonntag, der 16. Dezember 2018