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"AIDA" von Giuseppe Verdi

Oper in vier Akten
Libretto von Antonin Ghislanzoni
Premiere am 27. Mai 1995 in der Staatsoper Unterden Linden Berlin

Musikalische Leitung -  Zubin Mehta
    Inszenierung | Bühnenbild | Kostüme | Licht - Pet Halmen
    Chöre -  Martin Wright
   
    Mit:
    Der König - Jan Martiník
    Amneris - Nadia Krasteva
    Aida - Kristin Lewis
    Radamès - Johan Botha
    Ramfis - Alexey Tikhomirov
    Amonasro - George Gagnidze
    Oberpriesterin - Evelin Novak
    Ein Bote - Stephen Chambers

Staatsopernchor

Staatskapelle Berlin

"Die nubische Prinzessin Aida wurde im Krieg der verfeindeten Völker als Sklavin nach Ägypten verschleppt, wo sie sich in Radamès und damit ausgerechnet in den erfolgreichsten Feldherrn den Unterdrücker ihres Volkes verliebt hat. Beide werden im Zwiespalt von persönlichem Glück und familiärer wie politischer Loyalität aufgerieben, gemeinsam gehen sie in den Tod."
 [Staatsoper Berlin im Schillertheater]

Foto: (c) Marion Schöne

Foto: (c) Marion Schöne

Aida ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten Opern Giuseppe Verdis. Sie ist bis heute weltweit  in den Repertoires der Opernhäuser vorhanden. Giuseppe Verdi erhielt den Auftrag zur Eröffnung des Suezkanals, eine Oper zu schreiben. An und für sich zeigte er anfangs kein Interesse daran, ließ sich aber dann letztendlich doch umstimmen. Zum Glück, denn somit ist eines der größten Opernwerke entstanden, Aida. Die Musik ist leidenschaftlich und voller Dramatik. Hier in  dieser Vorstellung lag das Dirigat in den Händen von Zubin Mehta. Die Staatskapelle Berlin spielte unter seiner Leitung grandios auf und begleitete die Künstler einfühlsam. Eine eindrucksvolle Leistung.  Imposante Chornummern. Wer kennt ihn nicht, den "Triumphmarsch" aus Aida. Er ist fast genauso  bekannt wie der Gefangenenchor aus "Nabucco". Der Chor der Staatsoper überzeugte mit einer  einwandfreien Darbietung.
Die Rollen der einzelnen Solistinnen und Solisten waren optimal besetzt. Als Aida, Kristin Lewis, sie hat eine wunderschöne Stimme, die sie brillant einsetzte. Außerdem besitzt sie eine starke Bühnenpräsenz. Eine Idealbesetzung. Johan Botha in der Rolle des  Radamès. Er singt seine Partie voller Enthusiasmus und besonders in den höheren Tonlagen bietet er eine  imponierende  Leistung..Nadia Krasteva sehen und hören wir als Amneris. Was für eine Sängerin und gleichzeitig Schauspielerin. Sie zeigt alle Facetten, die diese Rolle hergibt, auf (Liebe, Hass, Intrigen). Eine schauspielerische Glanzvorstellung. Außerdem ist sie auch noch eine fantastische Sängerin, die die tieferen und höheren Töne souverän beherrscht. Bravo! George Gagnidze als Amonasro, ebenfalls eine optimale Besetzung. Er hat eine schöne Baritonstimme, die er an diesem Abend zu Gehör brachte und nach Ende der Aufführung wurde er hierfür vom Publikum mit viel Beifall und Bravorufen bedacht. Jan Martinik als König und Alexey Tikhomirov als Ramfis boten ebenfalls  eine hervorragende Darbietung. 
Nach Beendigung der Vorstellung gab es lang anhaltenden Beifall. Die Staatskapelle Berlin mit ihrem Dirigenten Zubin Mehta, die Solistinnen und Solisten und der Staatsopernchor wurden mit Bravorufen gefeiert. Es war ein gelungener Abend. Leider gibt es nur noch eine Aidavorstellung, und zwar, am 22. 2. 2014.

Renate Dahms [OpernInfo-Berlin]


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