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Gregorio Lambranzi

GREGORIO LAMBRANZI von 'Stephanie Dahms'
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"MENUETT"

Menuett (franz. le [la] menuet, ital. il minuetto). Der Name dieses französischen Gesellschaftstanzes wird von menu = klein, zierlich, abgeleitet Schon Im 16.Jh. finden wir die Bezeichnung "pas menu" als eine Art des Branle. Die Entstehung des Menuerts mag vielleicht wesentlich mit der Figur des Branle de Poitou zusammenhängen, im 17.Jh. betrachtete man es jedoch als einen ursprünglich in Poitou üblichen Volkstanz. In seiner stilisierten Form basiert das Menuett auf der Couranre, deren Nachfolge es angetreten hat. In der zweiten Hälfte des 17.Jh. entwickelte sich das Menuett in Frankreich und gewann hier eine dominierende Stellung als Gesellschaftstanz. Als Hoftanz wurde es unter Ludwig XIV. eingeführt. Die Umwandlung zum höfischen Tanz soll angeblich Beauchamp vorgenommen haben. Am englischen Ilof wurde das Menuett um die Mitte des 17. Jh. unter Karl II. gebräuchlich. In Deutschland fiel die Einbürgerung des Menuetts mit dem Eindringen Lullyscher Ballettmusik zusammen. Das Menuett, im ungeraden Takt stehend, war nach der von den Tanzmeistern überlieferten Choreographie ein offener Paartanz, der von den in Reihen geordneten Paaren mit einer Reverenz eröffnet und mit kleinen, zierlichen Schritten und Bewegungen und galanten Figuren ausgeführt wurde. In dieser Form war es der wesentliche Teil des Tanzunterrichts und blieb der Haupttanz nicht nur Frankreichs, sondern auch des übrigen Europas. Im Laufe der Zeit untcrlag das Menuett vielen choreographischen Veränderungen. Jeder bedeutende Tanzmeister hatte den Ehrgeiz, neue Menuettfiguren zu erfinden. Mit der Zeit gab es mehr als hundert Tanzarten des Menuetts. Pecour schuf ein "Menuet de la reine", Gardei ein eigenes Menuett zur Vermählung Ludwigs XVI. mit Marie Antoinette.

teilweise nach: Tanzlexikon - B.Schott's Söhne Mainz (c) 1985

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