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Gregorio Lambranzi

GREGORIO LAMBRANZI von 'Stephanie Dahms'
zur Zeit wieder als Neudruck erhältlich siehe ->Literatur ->Geschichte!
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Diese "TanzInfo Berlin" präsentiert:
... aktuell und dynamisch, bunt gewürfelte Infos aus allen Bereichen der Berliner Tanzszene, eingeschlossen Kabaret und Zirkus, Veranstaltungen und Termine, Berichte und Geschichten, Adressen, sowie die einschlägige Literatur und die Geschichte zu diesen Themen.
"CELIS | EYAL" vom Staatsballett Berlin

Celis | Eyal
Choreographien von Stijn Celis sowie Sharon Eyal und Gai Behar

YOUR PASSION IS PURE JOY TO ME

Tanzstück von Stijn Celis
Musik von Pierre Boulez, Nick Cave, Gonzalo Rubalcaba und Krzysztof Penderecki

Choreographie: Stijn Celis
    Bühnenbild: Stijn Celis
    Musik: Pierre Boulez, Nick Cave, Gonzalo Rubalcaba, Krzysztof Penderecki
    Dramaturgie: Armin Kerber
    Kostüme: Catharine Voeffray
    Licht: Erik Berglund

    Mit: Jenna Fakhoury, Sarah Hees-Hochster, Ross Martinson, Johnny McMillan, Eoin Robinson, Lucio Vidal, Xenia Wiest

HALF LIFE

Tanzstück von Sharon Eyal und Gai Behar
Musik von Ori Lichtik

 Choreographie: Sharon Eyal
    Co-Choreographie: Gai Behar
    Musik: Ori Lichtik
    Kostüme und Maske: Rebecca Hytting
    Licht: Alon Cohen
    Choreographische Assistenz: Rebecca Hytting

    Mit: Sarah Brodbeck, Filipa Cavaco, Weronika Frodyma, Gregor Glocke, Mari Kawanishi, Olaf Kollmannsperger, Konstantin Lorenz, Ross Martinson, Johnny McMillan, Ilenia Montagnoli, Danielle Muir, Daniel Norgren-Jensen, Federico Spallitta


 Besuchsbericht:

YOUR PASSION IS PURE JOY TO ME
 
Fotos © Jubal Battisti
 

Eine leere, schwarze Bühne, keinerlei Dekorationen die von den Tänzer*innen ablenken könnten, da fragt man sich ganz spontan, was macht da der Bühnenbildner? Aber in diesem Fall ist eine Ablenkung nicht nötig. Man kann sich voll auf die Tänzer*innen konzentrieren. Sie treten in bunten Kostümen, d.h. in Alltags-, in Freizeitkleidung und wie zu einer Tanzprobe gekleidet auf. Sie kommen einzeln auf die Bühne, aus dem Hintergrund, als Soli, als Paare und als Gruppen und wechseln sich ab in schneller Folge. Sie verlassen im Hintergrund die Bühnen während die nächste Gruppe in den Vordergrund tanzt. Alles in schnellem Wechsel, immer wieder neue Figuren, Schritte und Sprünge, eine wirbelnde Performance. Toll anzusehen und alle Folgen perfekt ausgeführt.
Die Szenen folgen der Musik, die Emotionen entspringen der Musik von Boulez und Songs von Nick Cave und werden von den sieben Tänzer*innen in Tanzfolgen verarbeitet. Lebhafter Beifall folgt der Aufführung.

HALF LIFE

Fotos © Jubal Battisti
 

Das Stück beginnt mit einem unendlich scheinenden Stakkato von dröhnenden, monotonen Tonfolgen, die sofort eine fordernde, aggressive Stimmung erzeugen. Eine lange Reihe von Tänzer*innen bewegt sich im Bühnenvordergrund, in stampfender Bewegung, in einheitlichen, körperfarbenen und eng anliegenden Trikots gekleidet. Die Musik ist gemeinsam mit der Choreografie zu diesem Stück entwickelt worden und wird noch mit der Erfahrung bei den Aufführungen weiterentwickelt. Spontan erinnert mich diese Art der Performance und diese Art der Musik in vielen Teilen an den „Sacre“, also doch Klassisch im Ansatz? Die Choreografie behält im ganzen Ablauf ihren aggressiven Charakter und erzeugt eine Stimmung von monotoner Bedrohung. Dem Publikum hat es wohl gefallen, ein langanhaltender Applaus folgt der Aufführung.


Wenn diese beiden Choreografien das Programm der folgenden Saison und darüber hinaus unter der neuen Intendanz, komplettiert im nächsten Jahr mit Sasha Waltz, charakterisieren sollen um das Publikum einzustimmen, dann war das schon sehr eindrucksvoll und zeigte überzeugend den angestrebten Wechsel oder Wandel, bzw. die Weiterentwicklung von der reinen Klassik des Ballett zu einer Erweiterung des Repertoires, in den zeitgenössischen Tanz, für die kommenden Jahre.

Peter Dahms [TanzInfo-Berlin.de]

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