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Gregorio Lambranzi

GREGORIO LAMBRANZI von 'Stephanie Dahms'
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"COURANTE"

Courante (Corrente, Coranta, Corant). Französischer Gesellschaftstanz aus dem 16/17.Jh. Ihre erste Erwähnung fand die Courante im Jahre 1515 bei dem französischen Dichter Clément Marot (1497-1544) in seiner "Epitre des Dames de Paris". Ursprünglich ein pantomimischer Werbetanz, erlebte sie ihren Höhepunkt als Gesellschaftstanz um die Mitte des 17.Jh. Sie galt als der Lieblingstanz König Ludwigs XIV. Nach dem 17. Jh. war sie als Gesellschaftstanz nicht mehr üblich. Der Name - corrente = laufend, fließend - deutet schon den Stil ihrer Tanzbewegung an. Die Ausführung der Courante war vielen Änderungen unterworfen. Ihre Schritte bestanden vor allem aus zwei einfachen und einem doppelten Schritt abwechselnd nach links und rechts gesprungen. Der französische Gelehrte Marin Mersenne (1588-1648) nannte sie ein "hüpfendes Hin und Her". Die Courante simple bestand nur aus Vorwärtsschritten, die Courante figurée aus Vor-, Rück- und Seitenschritten. Um die Mitte des 17.Jh. vollzog sich ein Differenzierungsprozeß, der zu zwei Typen von Couranten führte, und zwar zur rascheren französischen Courante und zur langsameren italienischen Corrente. Die charakteristischen Merkmale beider Typen waren aber der ungerade Takt und der punktierte Rhythmus, sowie der verkürzte Auftakt. Nur Arbeau, zu dessen Zeit die Courante als ein pantomimischer Tanz ausgeführt wurde, nahm für sie den geraden Taktrhythmus an. Die stilisierte, spätere charakteristische Tanzform der Courante galt lange Zeit als Grundlage des Tanzunterrichtes und die Academie Royale de Danse formte sie zum Schulbeispiel der Tänze. In dieser Form nannte man sie den Doktortanz. Schon um 1600 fand die Courante Eingang in die Kunstmusik. Zahlreiche musikalische Quellen bringen den Beweis dafür. Das älteste für Deutschland bekannte Beispiel ist die "Corante du roy" aus der Orgeltabulatur von B. Schmid d. Ä. aus dem Jahre 1577. Das Fitzwilliam Book aus dem Jahre 1600 bringt englische Coranten. Die Tanzsammlung von ]. Staden, W. Brade, Tb. Simpson, ]. H. Schein, P. Feuer!, M. Praetorius und G. Frescobaldi folgen später mit französischen und italienischen Couranten. In der Suite erscheint die Courante zumeist als Nachtanz zur Allemande. Die kunstvolle Stilisierung erlebt die Courante in den Suiten und Partiten von J. S. Bach.

teilweise nach: Tanzlexikon - B.Schott's Söhne Mainz (c) 1985

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