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Gregorio Lambranzi

GREGORIO LAMBRANZI von 'Stephanie Dahms'
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"GALLIARDA"

Galliarde (ital Gagliarda, franz. Gaillarde, engl. Gaillard, span. Gallarda). Einer der verbreitetsten und beliebtesten Tänze des 16. Jh. in Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland und England. Sein Name erschien erstmals gegen Ende des 15.Jh. in dem Gedicht »Orlando innamorato" (Der verliebte Roland) des italienischen Dichters Bojardo. 1529 druckte Attaingnant die erste Galliarde in Paris, 1541 finden wir sie erstmals in England, um 1548 taucht sie zum erstenmal in Deutschland auf, wo sie auch den Spottnamen "Geißtanz" trug. Welcher Herkunft die Galliarde ist, ob spanischer oder italienischer, ist nicht einwandfrei nachweisbar. Der Name könnte vom italienischen "gagliardo" (= lustig, ausgelassen) abgeleitet sein. Die Galliarde, Typus des ausgelassenen, übermütigen Tanzes, stand im ungeraden Takt. Sie war zur Zeit der Pavane deren ständiger Nachtanz. Als einziger Tanz wurde sie ohne Kopfbedeckung ausgeführt. Sie konnte vor-, rück- und seitwärts getanzt werden.Ihre Grundform war ein rhythmisches Hüpfen und Springen mit einer Cadenza. Der Galliardenschritt war der Cinq pas (Fünfschrirt). Ursprünglich hatte die Galliarde pantomimischen Charakter, und zwar in der Form eines Werbe- und Sprödenspieles. Später verlor sie diesen Charakter und begnügte sich mit dem Cinq pas. Als Tanzstümper galt aber jedenfalls der Tänzer, der nur die fünf Grundschritte beherrschte. Von den Könnern wurden sie auf die verschiedenste Art kunstvoll variiert. Dem virtuosen Einfall war dabei keine Grenze gesetzt Bei Arbeau sind allein 20 mögliche Varianten zu finden. Der ausgelassenen Form des Tanzes entsprachen auch die fast schlagerhaft anmutenden Tanztexte. Eine der Galliarden-Varianten war die sogenannte Galliarde lyonnaise. Bei ihr war ein Wechsel des Tanzpartners erlaubt. Um 1600 war die Galliarde der Tanzpraxis entfremdet. Stilisiert wurde sie zu einem reinen Instrumentalstück, bis sie um die zweite Hälfte des 18. Jh. endgültig verschwand.

teilweise nach: Tanzlexikon - B.Schott's Söhne Mainz (c) 1985


galliarde.mp3 [127.8 KByte]
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