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Gregorio Lambranzi

GREGORIO LAMBRANZI von 'Stephanie Dahms'
zur Zeit wieder als Neudruck erhältlich siehe ->Literatur ->Geschichte!
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Diese "TanzInfo Berlin" präsentiert:
... aktuell und dynamisch, bunt gewürfelte Infos aus allen Bereichen der Berliner Tanzszene, eingeschlossen Kabaret und Zirkus, Veranstaltungen und Termine, Berichte und Geschichten, Adressen, sowie die einschlägige Literatur und die Geschichte zu diesen Themen.
"DUATO | SHECHTER" vom Staatsballett Berlin

„Duato | Shechter“ ist ein Doppelabend, mit dem das Staatsballett Berlin seine ästhetischen Grenzen deutlich erweitert und aus der Komfortzone ausbricht."
PREMIERE
am 21.04.2017 in der Komischen Oper

THE ART OF NOT LOOKING BACK (2009)
   
Choreographie: Hofesh Shechter
    Kostüme: Becs Andrews
    Licht: Lee Curran

ERDE (2017)
    Choreographie und Inszenierung:
Nacho Duato
    Bühne: Numen + Ivana Jonke
    Licht: Brad Fields
    Kostüme: Beate Borrmann


 
Foto:
 © Fernando Marcos
 

THE ART OF NOT LOOKING BACK


Hofesh Shechter liebt keine konventionellen Choreografien, in denen ein Thema oder eine Begebenheit zu einem Tanzstück oder einem Ballet verarbeitet wird. Er will Emotionen wecken, beim Publikum, indem er provoziert oder indem er Fragen stellt. Um das Publikum bei seinen Gedanken und mit seinen Emotionen mitzunehmen, setzt er auf Kommunikation.
Das Stück beginnt in völliger Dunkelheit, ein plötzlich aufflammender Lichtimpuls, verbunden mit einem sehr lauten Geräusch erzeugt die ersten Emotionen beim Publikum, Erschrecken eben. Der weitere Verlauf setzt sich aus Momenten des absoluten Stillstands im Wechsel mit ekstatischer Bewegung von sechs Tänzerinnen, begleitet von meist unverständlichen Wortfetzen und zusammenhanglosen Monologen zusammen. Das Ziel ist erreicht, die Zuschauer entwickeln je nach Temperament und Berührtheit ihre eigenen Emotionen. Diese Sequenzen ziehen sich in ähnlicher Intensität und Folge über eine gute halbe Stunde hin und enden, wie begonnen in einem Chaos, das nach Aufklärung oder einem Abbau der Erregungen verlangt. Nichts dergleichen geschieht, es folgt nur ein abruptes Ende. Der Beifall beginnt etwas zögerlich und steigert sich je nach Verständnis oder Betroffenheit zu Buhrufen, Applaus oder Unschlüssigkeit.


 Foto: © Fernando Marcos
 



 Foto: © Fernando Marcos
 

ERDE

Nacho Duato macht sich Gedanken zum Schicksal unserer Erde im Anthropozän, dem Erdzeitalter, in dem der Mensch die Entwicklungen durch sein Eingreifen oder nur durch sein Dasein überwiegend zum eigenen Nachteil verursacht und verändert. Die ständig vom Menschen verursachten Schäden werden bei Duato durch einzelne Musikstücke dargestellt, die durch beängstigende Bilder und emotionale Tanzfolgen unterstrichen werden. Das Bedrohliche darin ist, dass sich diese Eingriffe immer und immer wieder ereignen und dadurch eine Rückkehr zum Ausgangszustand als unmöglich erscheinen lassen. Die einzelne Bilder sind von ergreifender Eindringlichkeit und emotionaler Tiefe. Aus diesem Zustand des Verfalls und der Hilfslosigkeit zeigt Duato durch eine Abschlussszene das tröstende Bild einer wiederentstandenen Natur, wenn wir es nur wollten und dafür eintreten. Das wirkt dann doch etwas kitschig, aber so sind nun einmal die Hoffnungen des Menschen, wenn er sich bedroht sieht. Die einzelnen Szenen entwickelten einige sehr eindrucksvolle Bilder, die von der Lichttechnik noch unterstützt wurden. Für diese Choreografie erhielt Duato wohlverdienten Beifall zum Schluss der Vorstellung.


 Foto: © Fernando Marcos
 

Peter Dahms
[TanzInfo-Berlin.de]

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