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"Tanz als Beruf"

Tanz - Gedanken zum Beruf und zur Berufung... weiter >

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Ballett in Berlin (2007)

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Gregorio Lambranzi

GREGORIO LAMBRANZI von 'Stephanie Dahms'
zur Zeit wieder als Neudruck erhältlich siehe ->Literatur ->Geschichte!
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Diese "TanzInfo Berlin" präsentiert:
... aktuell und dynamisch, bunt gewürfelte Infos aus allen Bereichen der Berliner Tanzszene, eingeschlossen Kabaret und Zirkus, Veranstaltungen und Termine, Berichte und Geschichten, Adressen, sowie die einschlägige Literatur und die Geschichte zu diesen Themen.
1. Einführung in das Thema "Tanz".

Schritt und Gegenschritt des Tanzes sind Ausgang für die gradzahlige Anlage der Akzente und den symetrischen Periodenbau in Rhythmik und Melodik (z.B. 2+2+4+8 Takte). Dazu kommt das Prinzip der Wiederholung mit entsprechender Abschnittsbildung in der Musik. In Antike, Mittelalter und Renaissance wurde Tanzmusik von den Instrumentalisten (Spielleuten) meist improvisiert. Typisch war die sequensartige Wiederholung von Melodieabschnitten mit Halb- und Ganzschluss (Estampida, Ductia -> S.210 Bd.I *). Dazu gab es die Tanzlieder meist mit Refrain.
Auch konnte ein Gerüstsatz zugrundeliegen, den die Spieler wie ein Bluesschema des späteren Jazz im Kopf hatten, so besonders bei der burgundischen Basse danse des 15./16.Jahrhunderts.
Diese Basses danses waren Schreittänze unterschiedlichen Charakters, die offenbar schon zu Folgen (Suiten) zusammengestellt wurden. Die Lehrbücher der Zeit beschrieben daneben eine Unzahl anderer Tänze.
Alle Tänze, ob volkstümlich oder höfisch, waren Gruppentänze mit wechselnder Gruppenpaarbildung, erst das 19.Jahrhundert bringt den heute vorherschenden Einzelpaartanz. Gruppentänze gibt es heute noch als Kinderreigen, im Volkstanz und auf Bällen (z.B. die geschrittene Polonaise).
Schon in der Renaissance folgte einem langsamen Schreittanz in geradem Takt ein schneller Spring- oder Drehtanz in ungeradem Takt (Nachtanz). Die Tanzpaarbildung wird auch im Barock beibehalten, außerdem entstehen ganze Tanzfolgen als Suiten, besonders auch in den zahlreichen Balletten der Opern mit allegorischem Inhalt und szenischer Darstellung, woran sich der Adel selbst beteiligte.(Ballettsuiten s.d. u. --> S.151 Bd.I *)

Die wichtigsten Tänze des Barock bzw. der barocken Suite sind -->Pavane, -->Galliarde, -->Allemande, -->Courante, -->Chaconne, -->Bourée, -->Sarabande, -->Gavotte, -->Siciliano, -->Gigue, --> Menuett, -->Polonaise.

teilweise nach: * dtv-Atlas zur Musik Bd.1 - DTV GmbH &Co.KG. Mnch.(c)1977


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Heute ist Dienstag, der 12. November 2019