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„Das Freie Theater im Europa der Gegenwart“ im September 2016

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„Das Freie Theater im Europa der Gegenwart“ im September 2016
Strukturen – Ästhetik – Kulturpolitik


Manfred Brauneck,
ITI Zentrum Deutschland (Hg.)

Das Freie Theater im Europa der Gegenwart
Strukturen – Ästhetik – Kulturpolitik

September 2016,
648 Seiten, kart., zahlr. Abb., 39,99 €,
ISBN 978-3-8376-3242-2

 
Der vorliegende Band versammelt die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zur Situation, zu den Strukturen und zu den Produktionen der Freien Theaters seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts in Europa bis heute. Einführend verortet der Herausgeber des Bandes Prof. emerit. Dr. Manfred Brauneck „Freies Theater“ in einen Wirkungsbereich außerhalb der etablierten Institutionen, den Repertoiretheatern. Es konstituiert sich als Alternative und im Widerspruch zu diesen. In den Anfängen hatten sie sich in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften mit gleichen Zielen, politisch virulent und mitunter auch subkulturell zusammen gefunden und unter verschiedenen Namensschöpfungen in den Ländern Europas und außerhalb Europas über Grenzen und Konventionen hinweg Theaterarbeit gemacht.
Seit den Anfängen hat sich das Freie Theater jedoch wesentlich gewandelt. Aus den Zeitenwenden der 1980er und 1990er Jahren entstanden, besonders in den ehemals kommunistischen Staaten Osteuropas völlig neue Strukturen. Das Freie Theater zog in die vormals besetzten etablierten Theater ein, ebenso auch in völlig andere Spielstätten, wie Fabrikhallen u.ä., und ersetzte das Theater durch „Die Theatermanufaktur“ oder das „Produktionshaus“ teilweise oder komplett. Diesen Entwicklungen gehen die Autoren,  dieses Sammelbandes nach und berichten aus den Ergebnissen ihrer Forschungsarbeiten.

In seinem Vorwort beschreibt Manfred Brauneck die Entwicklung seit den ersten Anfängen der „Freien Theater“ über die Umwälzungen seit den 1960er Jahren bis in die 1980er Jahre, beeinflusst von den politisch-gesellschaftlichen Umwälzungen und Eskalationen in Deutschland und in Europa bis heute. ‚Spielorte des Freien Theaters sind zumeist nicht die herkömmlichen Theatergebäude, sondern eher ›alternative Spielstätten<: aufgelassene Fabrikhallen oder ähnliche, zu diesem Zweck umgewidmete Baulichkeiten samt den Spuren ihrer ursprünglichen Nutzung.‘(14) Wesentlich war die Möglichkeit, auch den jungen Menschen, die am Theater interessiert waren und nicht die Ausbildung hatten, wie sie für die etablierten Theater vorausgesetzt wurde, sich trotzdem einzubringen und zu sich zu produzieren. Die Qualifikation und Professionalisierung unterschied sich jedoch zunehmend in den verschiedenen Sparten und in den europäischen Ländern im Laufe der letzten Jahre. Das ‚Freie Theater‘ geht auf den Zuschauer zu und überwindet oft den Unterschied von Zuschauen und Beteiligtsein. Die Themen bewegen sich oft innerhalb von ‚spezifischen gesellschaftlichen Problemfeldern‘ oder ‚politische Aufklärung‘, die sich in den Gründerjahren ‚politisch turbulenten Jahren1960/1970 Jahren ihre Wurzeln haben. Nach den Protestjahren der Anfangszeit ist das ‚Freie Theater in nahezu allen europäischen Ländern eine Facette am Rande des öffentlichen Theaterwesens. Spätestens seit den 1980er/90er Jahren ist es ein fester Bestandteil der europäischen Theaterkultur‘(16). Heute richtet sich die Kritik der Freien Theater jedoch nicht nur an der Pressedominanz des öffentlichen Theaterwesens sondern auch an der künstlerischen Ausrichtung der ‚Staats- und Repertoiretheater‘. Brauneck folgt im Folgenden seines Vorworts der Entwicklung der „Freien Theater“ bis in die heutige Zeit in der Entwicklung in Deutschland, auch den europäischen und US-amerikanischen Gruppen, wobei diese heute keinen wesentlichen Einfluss mehr auf das Freie Theater in Europa haben. Er schließt seinen Überblick mit dem Resumee, dass ‚Seinem Wesen nach […] das Freie Theater letztlich eine internationale Community junger Künstler (ist). Mit ihrer Vorstellung von Freiheit verbinden sie Ideale wie kollektives, von Hierarchien weitgehend freies Arbeiten mit Gleichgesinnten, die Lust am Experiment und am Ausprobieren der eigenen künstlerischen Möglichkeiten, nicht zuletzt auch das engagierte Eintreten für brisante gesellschaftliche Probleme.‘(44)

Im Folgenden stellt ‚Der vorliegende Band […] die im Rahmen des Forschungsvorhabens entstandenen Studien vor, die sich mit jeweils eigenen Fragestellungen verschiedenen Bereichen von  zeitgenössischem Theater und Tanz sowohl sektoral als auch spartenübergreifend nähern.‘(6)

Dr. Petra Sabisch ist Choreografin und Philosophin (Arbeitsschwerpunkte: Choreographie und Tanzwissenschaft, Ästhetische Theorie, Methodologie, Praktische Philosophie).
Für eine Topologie der Praktiken - Eine Studie zur Situation der zeitgenössischen, experimentellen Tanz-, Choreografie und Performancekunst in Europa (1990-2013).
Ausgehend von dem Künstler-Report von Karla Fohrbeck und Andreas Johannes aus dem Jahre 1975, die, wie sie feststellt, als die erste umfassende, methodenbündelnde Studie bekannt ist, entwickelt die Autorin die Entwicklungsgeschichte der Künstler*innen in Deutschland und stellt fest,dass sich die Situation seitdem im freiberuflichen Bereich in künstlerischer und wirtschaftlicher Hinsicht vehement verändert hat. Um den freiberuflichen Bereich zu beschreiben zitiert sie die Vielzahl von Terminologien aus dem Jahre 2001, die diese Feld umfassen und seine Inhalte definieren. Sie erläutert den heutigen Forschungsstand im Bereich von Tanz, Choreografie und Performance und fragt, warum gemeinsame Vorhaben in Einzelgebiete ausdifferenziert werden und nicht in ihrem Miteinander und ihren Gemeinsamkeiten betrachtet werden. ‚Anstelle einer Analyse der Wirkungsverhältnisse und des spezifischen Ineinandergreifens von Bedingungen, Vorgehen und Ästhetik erscheint so eine Summe von Einzelteilen.‘(50) Sie untersucht dazu die aktuellen Verhältnisse und den Forschungsstand in Europa und entwickelt daraus eine Methode zur Analyse dieser Praktiken. In Folgenden Kapiteln behandelt beschäftigt sie sich mit den Praktiken in der Untersuchung von Fallstudien über verschiedene Projekte in Europa. Sie kommt daraus zu einer ‚Konklusion in Form eines Prolegomenons.‘(161) Die Autorin schließt ihren Beitrag mit dem Satz: ‘Insofern sei der vorliegende Bericht als Prolegomenon und Plädoyer für eine notwendig offene Topologie der Praktiken verstanden, welche in der zeitgenössischen, experimentellen Choreografie- und Performancekunst ihren Ausgangspunkt nimmt, ohne sich deshalb der Möglichkeiten neuer Allianzen und transversaler Quantensprünge zu entheben.‘

Andrea Hensel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft
der Universität Leipzig. Die Freien Theater in den postsozialistischen Staaten Osteuropas – Neue Produktionsformen und theaterästhetische Kreativität.
Andrea Hensel stellt in ihrem Beitrag fest, dass die Kenntnis über die Theaterlandschaften Osteuropas weitgehend dürftig ist und das Interesse sich, wenn vorhanden, mehr für die institutionellen Einrichtungen aber wesentlich weniger für die Freien Theater bezieht. Bei einer intensiverer Beschäftigung mit diesem Thema konnte sie feststellen, dass sich in den letzten 20 Jahren zahlreiche künstlerische Innovationen der Freien Theaterszene entwickelt habe. ‚Sie erforscht die Geschichte und die aktuelle Lage der Freien Theater in den postsozialistischen Staaten Osteuropas. Im Zentrum der Studie stehen die ehemaligen sozialistischen Volksrepubliken Ungarn, Polen, Tschechien, die Slowakei, Rumänien und Bulgarien; sodann die postjugoslawischen Staaten Serbien, Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina und schließlich Russland, Belarus und die Ukraine als ehemalige Unionsrepubliken der Sowjetunion. Sie stellt fest, dass ‚diese Länder auf den ersten Blick ähnliche gesellschaftspolitische Entwicklungen aufweisen, (aber es) werden auf den zweiten Blick deutliche Unterschiede in Geschichte, Politik und Gesellschaft sichtbar, welche die Kultur der einzelnen Staaten prägen.‘(191) Diese zeigen sich auch und besonders bei der Herausbildung eines neuen Selbstverständnisses und neuer künstlerischer Arbeitsweisen der Freien Theater. Ihre Untersuchung wertete die Forschungen aus und es werden, trotz sehr heterogenen Materialbestandes aus den unterschiedlichen Quellen, durch Einzelanalysen aussagekräftige Einsichten vermittelt. Die einzelnen Schwerpunkte behandeln die Entwicklung, die politischen Vorgaben, die wirtschaftliche Basis und die allgemeinen Rahmenbedingungen der freien Theaterarbeit. Abschließend werden in einem Schwerpunkt auch einige aktuelle Produktionen vorgestellt.

Dr. Henning Fülle ist Kulturforscher und seit 2001 freiberuflicher Dramaturg für Freie Theater.
Theater für die postmoderne in den Theaterlandschaften Westeuropas
Dieser Beitrag ist außerhalb des hier leitenden Forschungsprojekts als eine Dissertation entstanden und ergänzt die Auswahl der anderen Beiträge. Hierbei geht es um die Entstehung der freien Theater aus den Umwälzungen der 1960/1970er Jahre als Jugendrevolten in Westeuropa und allgemein der „westlichen Industriezivilisationen“ zu denen auch Japan gehört zur Bildung von neuen Produktionsformen des Theaters führte. Er erklärt die Herkunft der Benennungen, der Ziele und der entstehenden Ausbildungen des „Freien“ Theaters in der Herkunft der Begriffe und der Praktiken aus den Strukturen (West)-Deutschlands dieser Zeit und der Übernahme in ausländische Theaterlandschaften, obwohl sich die Strukturen dort unterschiedlich darstellten
Der Autor definiert hier zwei Impulsfelder, die die neuen Formen, Produktionsweisen, Dramaturgien und die Ästhetik prägten und schließt daraus, dass sich im internationalen Kontext nicht pauschal von „Freien Theater“ sprechen läßt und begründet dies in seinem Essay.

Dr. Azadeh Sharifi hat Germanistik, Philosophie und Jura an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg studiert und an der Universität Hildesheim am Institut für Kulturpolitik promoviert.
Theater und Migration - Dokumentation, Einflüsse und Perspektiven im europäischen Theater.
Der Autor untersucht die verschiedenen Ursachen der Migration, aus, nach und innerhalb Europas, besonders auch aus den ehemaligen Kolonien in das Europa des ökonomischen Aufstiegs wie auch nach dem Fall der Mauer aus dem ehemaligen Ostblock. Er sieht darin eine „Kosmopolitisierung“ der national verfassten europäischen Gesellschaften und einen damit ausgelösten kulturellen Wandel. Aufgrund politischer Rahmenbedingungen konnte sich dieser Wandel nicht in jedem Falle auf das nationale kulturelle Leben auswirken. Um die realen Einflüsse zu erfassen, entstand diese Untersuchung über die „tatsächlichen“ Einflüsse der Migranten auf die europäische Theaterszene.
Ausgehend von der Spezifikation des Begriffs der Migration im Kontext von Theater beschreibt der Autor ausführlich die Ursachen und die Ausbildung von Ideologien und Praktiken des Rassismus in den Gesellschaften, der Wahrnehmung des „Anderen“,  und den Auswirkungen von Inklusion und Exklusion auf die Theaterpraxis. Er geht dann über zur Kategorie des „postmigrantisches Theater“ die sich in den letzten zehn Jahren etabliert hat und beschreibt in Anschluss die aktuelle Situation in Deutschland. Nach einem Forschungsüberblick folgt in eigenen Unterkapiteln die Situation in den einzelnen europäischen Staaten. Der Beitrag schließt mit einer umfangreichen Zusammenstellung von Literatur, Webseiten der Theater und weiteren Onlinepublikationen.

Dr. Tine Koch studierte in Hamburg Germanistik, Romanistik und Erziehungswissenschaften.
Freies Kindertheater in Europa seit 1990 - Entwicklungen — Potenziale — Perspektiven
Die Autorin untersucht in ihrem Beitrag die Entwicklung des „Freien Kindertheaters“ seit den 1990er Jahren, ihre Möglichkeiten und ihre Entwicklungsaussichten. Sie schließt dabei auch das Tanz- und Musiktheater in ihre Betrachtungen des Schauspieltheater ein. In einer vergleichenden Analyse der Strukturen, Formate und Themen der innovativsten europäischen Theater. Sie stellt dabei die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede gegenüber und kommt zu dem Ergebnis, dass zwar nicht das ganze Europa betrachtet werden kann, dass sich aber in den ausgewählten Ländern die wesentlichsten Strukturen und Praktiken definieren lassen. Der Beitrag schließt mit fünf  Forderungen an die Kulturpolitik aus den Desideraten, die sich aus der Untersuchung ziehen lassen.

Prof. Dr. Matthias Rebstock ist Professor für Szenische Musik an der Universität Hildesheim.
Spielarten Freien Musiktheaters in Europa
Der Autor untersucht die verschiedenen Ausprägungen und Strukturen des „Freien Musiktheaters“ in Europa und stellt fest, dass sich schon bei der Erfassung und der Definition des Untersuchungsbereichs  feststellen läßt, dass „Musiktheater“ nur ein Begriff für eine sehr heterogene Struktur, die aus den Gattungen Oper, Operette und Musical und ähnlichen Institutionen besteht gilt. Er betrachtet und benennt im Folgenden die verschiedenen Erscheinungsformen und Institutionen im Einzelnen bis zu den Randbereichen, aus denen sich auch kein klar begrenzbares Feld definieren lässt. Er stellt fest, dass dieser Begriff meist im Diskurs als Gegenbegriff zu „Oper“ verwendet wird. Die Vielfalt in den Begriffen wird noch zusätzlich erweitert, wenn die dann die englischen, die französischen und weitere nicht deutschsprachige Begriffe hinzukommen. Der Autor liefert mit seiner Untersuchung den Versuch, für eine Vielzahl von Begriffen eine Einordnung und Zuordnung zu entwickeln und die unterschiedlichen Strukturen, Inhalte, Künstlergruppen, Spielorte und Entwicklungslinien zu definieren und zu strukturieren. Abschließend stellt er fest, dass sich die Musiktheaterszene in Europa nur in der Perspektive einer Intensivierung der Forschung unter Berücksichtigung der theatergeschichtliche und kulturpolitischen Hintergründen und der internationalen Vernetzung erfolgreich weiterentwickeln kann.

Prof. Dr. Wolfgang Schneider ist Direktor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim,
Auf dem Weg zu einer Theaterlandschaft
Der Autor stellt kulturpolitische Überlegungen zur Förderung der darstellenden Künste zur Diskussion, die der Förderung des „Freien Theaters“ dienen können und stellt dafür die „Top Ten“ der Förderung tabellarisch zusammen und er informiert über aktuelle Förderprogramme und –Planungen in diesem Themenbereich.

Der Sammelband enthält eine große Anzahl einzelner Studien b. z. w. Studienkomplexe, die in ihrer Vielfalt, die Entwicklung und die heutige Praxis des Freien Theaters in ihren vielfältigen Formen und Ausprägungen, in den unterschiedlichen Kulturräumen der Staaten Europas zusammenführt, um einen Vergleich der verschiedenen Entwicklungen und Darstellungen zu ermöglichen. Die Auswahl wird in hohem Maße, aufgrund der Vielfalt,  eine willkürliche sein. Sie bietet aber einen tiefen Einblick in Praktiken, Verhältnisse und Produktionen, die nur als eine Auswahl von Beispielen gelten können. Insgesamt kann sich der Leser durch vertiefende Lektüre ein Bild machen, was es ist, wie es existiert, woher es kommt und wohin es gehen könnte, das ‚Freie Theater‘ im heutigen (grenzenlosen) Europa. Das macht das Buch zu einer gut lesbaren Informationsquelle zu Entwicklungen in der Theaterwelt einer Zeit voller Umbrüche in einem zusammenwachsenden Europa unterschiedlicher Mentalitäten und Strukturen.

[Peter Dahms TanzInfo-Berlin.de]


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