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27.12.2015

"Alexander von Swaine"

Gegen das Vergessen - zum 110. Geburtstag am 28. Dezember... weiter >

25.07.2013

"Tanz als Beruf"

Tanz - Gedanken zum Beruf und zur Berufung... weiter >

28.10.2010

Gedanken zu "Jean George Noverre"

Gestalten der Tanzgeschichte, kurz vorgestellt.... weiter >

01.10.2010

Ballett in Berlin (2007)

Ballett (und Tanz) Premieren und Neueinstudierungen 2007... weiter >

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Gregorio Lambranzi

GREGORIO LAMBRANZI von 'Stephanie Dahms'
zur Zeit wieder als Neudruck erhältlich siehe ->Literatur ->Geschichte!
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01.07.2007

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Diese "TanzInfo Berlin" präsentiert:
... aktuell und dynamisch, bunt gewürfelte Infos aus allen Bereichen der Berliner Tanzszene, eingeschlossen Kabaret und Zirkus, Veranstaltungen und Termine, Berichte und Geschichten, Adressen, sowie die einschlägige Literatur und die Geschichte zu diesen Themen.
"Wissen in Bewegung" ... im September 2007.
Berichtsband und mehr... zum 'Tanzkongress Deutschland' 2006.

 Sabine Gehm, Pirkko Husemann, Katharina von Wilcke (Hg.)

    "Wissen in Bewegung",

Perspektiven der künstlerischen und wissenschaftlichen Forschung im Tanz
September 2007,
360 S., kart., zahlr. farb. Abb.,
14,80 €

    ISBN: 978-3-89942-808-7
    ISBN: 978-3-89942-809-4 (english)

 www.transcript-verlag.de

Der neu erschienene Band über den Tanzkongress 'Wissen in Bewegung' ist mehr als ein Kongressbericht. Er umfaßt nicht nur eine Auswahl der Kongressbeiträge, sondern darüber hinaus kommen auch die Künstler zu Worte. Das Leitthema des Kongresses 'Wissen in Bewegung' soll die Diskussion über das Wesen eines Körperwissens anregen. Wie kann ein Wissen, wenn ich es als Wissen, das an den Körper gebunden ist definiere, in einer Form erfasst werden, die ich dokumentieren kann, um sie einem Austausch und einer Innovation zu zuführen. Diese Diskussion besteht nicht erst seit den ersten Tänzerkongressen in Deutschland 1927 und 1928 sondern ist permanent mit mehr oder weniger Intensität im Gespräch und auch in der Realisierung. Im Kongressband berichten Wissenschaftler und Künstler über die Arbeit an den Definitionen und den Realisationen. Seit den Zwanziger Jahren hat die Medientechnik große Forschritte gemacht und den Choreografen die verschiedensten Möglichkeiten gegeben, um Bewegung, die dem Tanzwissen immanent ist, zu dokumentieren und zu archivieren um es der Ausbildung und der Diskussion über Innovationen zur Verfügung zu stellen. Wobei es auch gewichtige Einwände dagegen gibt, die strikt gegen jede Art der Struktuierung und Dokumentierung sind, weil damit die Spontanität und Improvisation verhindert wird, Mary Wigman vertrat strikt diese Auffassung. Der ersten Teil des Bandes gibt ausführliche Beispiele zu diesen Diskussionen, im weiteren Teil folgen Beispiele der Umsetzung dieser Ideen durch Tänzer und Choreografen.
Der Kongress ging aber auch darüber hinaus. Man macht sich Gedanken um die Zukunft des Tänzers, der vielleicht mit Mitte Dreißig vor einem grundlegenden Wechsel in seinem Leben steht. Wenn die Produktion von Tanzwissen akademisiert ist, so könnte ihm ein solides Fundament für seine berufliche Zukunft durch die Erreichung eines akademischen Grades gegeben werden. Der 'Bologna-Prozess' schreibt aber zur Ausgestaltung des Curriculums für den Bachelor- und Master-Studiengang qualitative Leistungsvergleiche vor. Das heißt aber wieder, Struktuierung und Dokumentation in Lehrmodulen. Damit kommt wieder die Frage, wie verhält sich die Forschung über Tanzwissen zu den traditionellen Formen der Produktion von Wissen und Wissenschaft. Sollte sich eventuell die tradionelle Forschung in der Wissenschaft ändern um sich der Art der Produktion von Tanzwissen anzunähern. Wie steht überhaupt das Verhältnis von Kunst zu Wissenschaft. Soll Tanz in der Kunstschule und Wissenschaft in der Universität beheimatet bleiben oder soll beides zusammen wachsen. Diese Themen werden aus verschiedenen Blickwinkeln in dem Band behandelt.
Weitere Themen, es sind insgesamt sieben Themenbereiche, beschäftigen sich mit 'Körperwissen und -gedächtnis'; mit der
'Tanzgeschichte und Rekonstruktion' wird das große Thema der Entwicklung des Tanzes und den mehr oder weniger geschlossenen Wiederherstellungen von historischen Werken bearbeitet; 'Rezeption und Partizipation' spricht das Verhältnis von Publikum und Künstlern an, die Kommunikation und die direkte Teilnahme des Zuschauers, ebenso wie das Selbstverständnis des Tanzkritikers. Die letzten Themenbereiche gehen auf die Situation der 'Aus- und Fortbildung im Tanz' mit allen seinen Facetten ein, sowie die 'Tanzpädagogik und Kulturarbeit'.
Es hat sich gelohnt auf diesen 'Kongressband' über ein Jahr zu warten, die Auswahl der Beiträge ist sehr weitgefasst und versucht jedem Hauptthema gerecht zu werden. Er ist bei weitem keine umfassende Bearbeitung der Situation des Tanzes in Deutschland und Europa, sondern eine faktenreiche Sammlung von Anregungen zur Fortführung der aktuellen Diskussionen.
[Peter Dahms]

'TanzScripte'
www.tanzkongress.de

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